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Lieber Herr Gesangsverein
Mit diesem Schreiben kündige ich mit sofortiger Wirkung heute mein Dasein als Mutter.
In meinem Vertrag war keine Rede von derart vielen Überstunden, unbezahlter Doppel Mehrfachschicht, fehlenden Teamwork (der Liebste ist die Woche schon wieder auf Geschäftsreise), Nachtschichten ohne Einhaltung der Ruhezeiten, Mobbing Terror (durch 2 1/2 Jährige), derartige nervliche Belastung und und und…
Ich mag heute nicht mehr. Gestern Bennet mit Fieber aus der Krippe geholt, heute dann Bläschen auf der Lippe (innen und außen). Kurz gegoogelt was man wohl bei Fieberbläschen (davon ging ich einfach mal aus bei gestern 40 Fieber) machen kann und musste mit entsetzen feststellen, dass für Neugeborene der Kontakt mit dem HSV-Virus echt gefährlich werden kann. Ich sage zwar Bennet immer er solle Lola nicht auf den Mund küssen, aber immer klappt das eben nicht mit dem Fernhalten. Dann fiel mir auch ein, dass an der Krippentür ein großer roter Zettel hing “Wir haben einen Fall von Herpes im Rachenraum, Kinder dürfen nur mit ärtzlichen Attest wieder in die Krippe kommen”. Na prima. Ab zum Kinderarzt.
“Scheint” so als hätte Bennet Herpes/Fieberbläschen (ich wusste bis dato nicht, dass das dasselbe ist), vor Montag also nichts mit Krippe. Und Lola, ja bei Lola soll ich nun regelmäßig Fieber messen und sie gut beobachten. Sollte sie Fieber bekommen oder apathisch werden ab in die Klinik wegen dem Gefahr der Hinhautentzündung ich lasse mich auch gerne hysterisch machen, wie es scheint, denn der Arzt betonte das “mehrfach Fiebermessen” und “gut beobachten” mit Nachdruck.
Ich kündige.
Zu blöd nur, dass die Kündigungsfrist 18 Jahre beträgt und ich mit Sicherheit in ein paar Tagen Stunden um Wiedereinstellung bettele…
…sag ich noch zur liebsten Schwägerin, dass ich ihr die Monster Brownies nur vorbeischmeiße, da ich mich nicht bei Max (Bennets bester Freund), der seit Freitag hohes Fieber hat anstecken möchte, denn die Vorstellung fieberndes Kleinkind und Säugling 100% den ganzen Tag mir nicht sonderlich behagt.
Und was passiert? Mittags klingelt mein Telefon. Auf dem Display “Krippe” und ich ahne schröckliches. Ein fieberndes Kind mit 38,8 abgeholt, keine Stunde später war es auf 39,9 Grad. Nun haben sie nur noch zwei Kinder in der Krippe…
Und ich sag noch…
Dank dem Fischerverlag sind wir nun im Besitz eines Stickerbuches und das große Kind hat das stickern für sich entdeckt. Gut das die Aufkleber sich von Möbel, Parkett, Wänden und Haaren lösen lassen!


HA…lautes Doppel-HA!
Von wegen das Kind isst niemals nicht kein Gemüse. Heute kam das erste Probepäckchen für Lola und Bennet wollte unbedingt den Brei probieren, gut dachte ich, soll er doch. Birne-Apfel putzte er weg wie nichts und auch vor dem kaltem Gemüsebrei machte er nicht Halt…Brrrr… Ich bin schockiert erstaunt und verwundert, sollte es wirklich so einfach sein?

Gut, wenn das so ist bekommt mein Kind in Zukunft sein Gemüse in einem Gläschen püriert!
* Sparen ist ja inzwischen Standard in Deutschland. Leider hat das nichts mit Geiz ist geil sondern mit der Notwendigkeit an sich zu tun. Daher auch hier der Großeinkauf am Wochenende, denn nichts ist kostenfressender als alle zwei Tage, im dümmsten Fall noch mit knurrenden Magen einkaufen zu gehen. Daher fuhren Bennet und ich erst zum DrogerieMarkt und anschließend zum Al.di.
Ich spare gerne, ich freu mich über einen vollen Wagen und einen kleinen Betrag an der Kasse. Ich sammle Coupons, Pay.ba.ckpu.nkte, vergleiche Preise und kaufe Groß- und Sonderpackungen. Mir macht das Spaß. Keinen Spaß macht allerdings die Tatsache, dass ich nicht mehr alles in Bio kaufen kann, das lässt mein immer noch Elterngeldleerer Geldbeutel nicht zu. Daher wäge ich ab, wo kann ich nicht auf Bio verzichten, wo geht es auch anders. Außerdem ist das einkaufen mit Bargeld sinnvoller als mit Karte. Frau June packt dann wie folgt aufs Band, die Sachen die ich brauche nach vorne, in die Mitte die Sachen die ich gerne hätte und ganz nach hinten die Sachen auf die ich verzichten kann. Dann sage ich dem jungen Verkäufermann, dass er mir sagen soll wenn Betrag XY erreicht ist, da ich nicht mehr Geld dabei habe. Das bescherrt mir zwar komische Blicke aber besser so, als wenn am Ende das Geld nicht reicht. Klar könnte ich auch vorher rechnen aber dann macht das einkaufen (und ja ich bekomme Shoppingglücksgefühle beim Lebensmittelshoppen) definitiv keinen Spaß mehr.
* An der Kasse schlug mir ein Vater einen Kindertausch vor, vermutlich funktioniert sein Verdrängungsmechanismus hervorragend, denn sonst hätte er vermutlich seinen 7jährigen nicht gegen meinen 2,5jährigen tauschen wollen. Das lässt mich hoffen das auch ich die schwierige Zeit in ein paar Tagen/Wochen/Monaten/Jahren vergessen habe!
* Bennet verlor auf dem Weg zum Auto seine Kekse, soll heißen er zog eine Keksspur hinter sich her. Das hatte dann was von Hänsel und Gretel und den Brotkrumen. Vielleicht hat mein Sohn ja den Sinn der Unterhaltung mit dem Tauschpapa und den daraus entstehenden Konsequenzen verstanden und baut schon mal vor um wieder nach Hause zum Al.di zu finden…
Ich stehe kurz vor dem seelischen Supergau.
Mein Leben hält derzeit so viele Bau- und Stolperstellen parat, dass ich keine Zeit zum durchatmen habe. Es ist eine schwierige Zeit, in der auch die Wirksamkeit meines Mantras nachzulassen scheint. Es ist eine Zeit, die mich an meine physischen und psychischen Grenzen stoßen lässt, die mich aufzufressen scheint und mir jetzt, wo ich es besonders gut brauchen kann, meine mütterliche Inkompetenz vor Augen führt.
Mäuseken macht sich prima, die Schreierei nimmt mit jedem Tag ab und potenziert sich dafür auf den großen Bruder. Bennet schreit brüllt hysterisch, tritt, schlägt, spuckt…beißen würde noch fehlen. Sein Aggressionspotenzial scheint grenzen-, seine Schreiarien endlos. Ich weiß, es ist wieder einmal eine Phase ein Austesten der Grenzen, ein neues Grenzenstecken und ein weiterer Schritt in seiner Entwicklung. Allerdings frage ich mich, wie ich als Mutter richtig reagieren soll!? Ich bin keine geduldige, verständnisvolle, immer die Ruhe bewahrende Muttermaschine. Ich bin müde, verdammt müde, gereizt, gestresst und genervt. Ich reagiere in vielen vielen unglaublich vielen Situationen pädagogisch falsch. Ich bin ein Mensch, ein müder sehr müder Mensch. Ich habe meine Aggressionen Emotionen derzeit nicht gut im Griff. Ich schreie obwohl ich es nicht will, ich reagiere über wo eine Überreaktion nicht angebracht ist, mir fehlt der Blick fürs Wesentliche und der schnelle Reflex - seht ihr das große „L“ auf meiner Stirn prangen. Es leuchtet in den grellsten Farben.
…im Wasserglas.
Beide Kinder immer noch/schon wieder wach!
Argh!
edit:
01:25 Uhr
Alle Kinder zu uns ins Bett geholt in der Hoffnung auf ein bisschen Ruhe und Schlaf!
03:40 Uhr
Ich schiebe die Füße des großen Kindes aus meinem Gesicht.
05:11 Uhr
Das kleine Kind hängt an der Ti.tt.e während das große Kind seine Füße in meinem Nacken hat.
05:56 Uhr
Der Papa versucht unter hysterischem Geschrei das große Kind im eigenen Bett zum einschlafen zu bewegen.
06:12 Uhr
Ich stehe völlig entnervt mit dem großen Kind auf und schicke Papa wieder ins Bett. Nun versuche ich irgendwie den Tag “gut” zu starten…
Endet jeden Abend das Insbettbringen des Großen nach etwa einer Stunde mit dem Satz “Wenn ich noch mal reinkommen muss gibt’s Ärger?” bevor er endlich einschläft…
So mag ich das nicht. Echt nicht.
Wenn der Sonntagmorgen im sechs Uhr beginnt ist das einfach zu früh, vorallem wenn frau wieder mal erst um zwei im Bett war. Aber wenn man frau dann, nachdem das kleine Kind wieder eingeschlafen ist zusammen mit dem großen Kind den KochBacklöffel schwingt (das Kind ist eine echte Hilfe), vergeht die Zeit nicht nur im Flug, nein der Sonntagmorgen wird auch noch von köstlichsten Apfel-Streusel-Kuchen begleitet.
Also meine müden Damen Mütter, packt euch die Kinder und backt was das Zeug hält, aber bitte nicht schlafen wenn dann der köstliche Kuchen vom Rest der Familie verspeist wird! ![]()

Geruchsfotografie müsste es geben!
Nehmt euch doch ein Stück und startet in diesen Sonntag…
Übrigens hab ich nun mal beschlossen jeden Sonntag öfter was zu backen… ![]()
Lola war heute mehr wach und schreiend als alles andere und nachdem mein neunmalkluges Kind den Papa belehrt hat warum Lola denn weinen würde, versuchte ich heute mein Glück…
“Bennet, warum weint Lola?”
Heute morgen:
Bennet: “de oua de papa”
Mama: “die Lola vermisst den Papa?”
Bennet”JA!”
Heute mittag:
Bennet: “de oua de bauch”
Mama: “die Lola hat Bauchweh?”
Bennet: “JA”
Heute abend:
Bennet: “de oua una”
Mama: “bitte was?”
Bennet: “de oua una”
Mama: “Bennet ich versteh dich nicht”
Bennet: “de oua una“
Mama: “öhm ja genau…”
irgendwann klingelte es bei mir…
Mama: “die Lola hat Hunger?”
Bennet: “JA!” Mensch Mama
Leider schrie das Kind dann immer noch und wollte keine B.rus.t aber irgendwie find ich das doch sehr “strange” mit welcher Entschlossenheit Bennet für mich übersetzt.
Schröcklich 1.
Die Deutschen haben aber mal sowas von lahm (das soll hier keine Anspielung sein, mir fällt gerade kein anderes Wort ein) gespielt und die Spanier haben es verdient!
Schröcklich 2.
Das kleine Kind ist von 14:30 Uhr bis 21:50 Uhr mit nicht nennenswerten Unterbrechungen wach gewesen.
Schröcklich 3.
Das kleine Kind scheint mit übelsten Bauchschmerzen auf Chocolate Chip Cookies zu reagieren. Und was soll ich nun als Nervennahrung zu mir nehmen???
Hand aufs Herz, gesunde gute/leckere Ernährung (keine Schokolade, Bohnen, Kohl, Erdbeeren, Zitrusfrüchte, Nüsse, Chilli, scharfes allgemein, Kohlensäurehaltige Getränke und und und) sieht einfach anders aus!
Wunderbarst 1.
Nur noch dreimal schlafen dann ist der Liebste wieder da! Das Wochenende ist geschafft!
Wunderbarst 2.
Der Große kam heute nur einmal nach dem ins Bett bringen raus und hat mittags das erste mal ganz ruhig und seelig mit Mama und Lola im Elternbett geschlafen.
Wunderbarst 3.
Ich schnapp mir jetzt Mäuseken und geh schlafen!
Gute Nacht da draußen und nicht weinen bitte!
Hat denn niemand dem großen Kind gesagt, dass 5:47 Uhr auch wenn es bereits hell ist, keine Uhrzeit zum aufstehen ist!? Wenigstens hat er durchgeschlafen.
Guten morgen meine werten Leser! Nehmen sie sich einen Kaffee, einen Keks und ein paar Streichhölzer für die Augen und starten mit mir in den Tag.
nurmalsonebenbei: Der Liebste ist soeben gelandet!
June ist auf die Post gefahren um ein Paket zu verschicken.
Lola weint.
Bennet geht zu Lola, die von Papa auf dem Arm geschaukelt wird und sagt
“De Oua de Mama”
Papa “Die Lola will zur Mama?”
Bennet “Ja!”
Klare Ansage oder?
Seit Sonntag spricht Bennet von sich in der dritten Person, soll heißen er bezeichnet sich selber als Bennet, was sehr niedlich klingt.
Bennet hat gerade eine Scheisselkramphasezeit.
Am Wochenende musste die Computertastatur dran glauben und heute das Badezimmer.
Da duscht das Kind in der Dusche und Mama geht nur schnell raus um nach Mäuseken zu kucken und als ich wieder komme steht das Kind vor der Dusche mit dem Duschkopf in der Hand und duscht den Boden. Wie soll man denn da bitte ernsthaft autoritär bleiben, wenn man sich vor lauter lachen fast in die Hose macht!?
Bin ich demnächst mit den Kids alleine, da der Liebste beruflich im Ausland weilt und auch wenn das viele Frauen tagtäglich alleine machen, habe ich einen Heidenrespekt fette Angst Panik vor diesen Tagen und vor allen den Nächten! Noch dazu ist ein Wochenende dabei…
Das große Kind kommt abends hundertausendmillionenmal raus und will nicht schlafen, während Mäuseken schreit wie am Spieß wegen Hunger oder Bauchweh oder sonstwas. Es ist zwei Uhr morgens und das große Kind schreit panisch und verlangt nach dem Papa der bei ihm schlafen soll und will partout nicht die Mama sondern den Papa, während Mäuseken schreit wie am Spieß wegen Hunger oder Bauchweh oder sonstwas. Es ist fünf Uhr morgens und das große Kind steht im Schlafzimmer und will nicht mehr schlafen sondern aufstehen, weil es doch schon hell ist und überhaupt während Mäuseken schreit wie am Spieß wegen Hunger oder Bauchweh oder sonstwas.
Angst & Sorge!
Mama: “schau mal Bennet ein Waschbär”
Bennet: “Badebär!”
Tada: Pita Pa & Nana

War doch klar oder?
ist das große Kind unbeaufsichtigt und malt mit Edding auf den Parkettboden. Wie gut, dass das mit Nagellackentferner weg geht.
Sehr amüsant wortgewandt fand ich gestern meinen Sohn.
Situation: Wir sind bei meiner Schwägerin und Bennet und sein Cousin bester Freund Max fahren mit den Bobby Cars durchs Wohnzimmer. Vor dem Laufstall in dem Maxs Schwester Mia liegt halten sie an und Max ruft “de mau” woraufhin Bennet klipp und klar antwortet “nein Matz, de Mia”…
Was soll man dem noch hinzufügen?

Und das möchte ich hiermit tun und mich noch mal ganz offiziell bei allen so lieben Bloggern und Nichtbloggern für die vielen Geschenke, Glückwünsche, Karten, Blumen und sms zu Lolas Geburt und die vielen Geschenke für den großen Bruder bedanken.
Wir waren und sind überwältigt, wie viele Menschen an uns denken und an unserem Leben tagtäglich teil haben obwohl sie uns nicht oder nur wenig in der “realen” Welt kennen. Ich bin dankbar, für die vielen aufmunternden Worte, wenn es mal “nicht so läuft“, den erzieherischen Zuspruch, das Feedback, die Kommentare und die überwältigenden Besucherzahlen. Ich danke allen stillen Lesern, die sich (aufgrund des Passwortes) “geoutet” und wenn schon kein Gesicht, wenigstens einen Namen und eine Emailadresse bekommen haben. Ich danke euch einfach von Herzen und möchte euch sagen, dass ich vielen von euch näher bin als vielen Freunden und Bekannten in meinem “echten” Leben.
Hier also ein Blick auf die Geschenke und ein dickes Danke an:
Familie Schwaner für das süße Sommeroutfit und das phänomenale Buch welches Bennet über alles liebt! Kassiopeia & Family für die wunderschönen Klamotten und die lieben Worte!
Familie Giftzwerg für das geniale T-Shirt und das Buch mit dem “Mo” welches Bennet superklasse findet!
Charlottes&AntonsMommy & Family für das wunderschöne Geschirr, das “Dei” Buch mit dem “rrr” und dem “Roller”, dass sehr passende T-Shirt und die vielen Glückskekse
Ach und den Blumenstrauß mit der Karte die mich sehr zum heulen gebracht hat!
Kathy & Family für die vielen kleinen liebevollen Dinge und die schicken Schuhe! Tja so ein Pech, zum Kaffeetrinken müssen wir dann wirklich bald mal kommen, bevor das gute Ding schlecht wird!
Mama, Papa & Mia für den schönen Body und die süßen Socken!
Den schlaflosen in Kalifornien (schließen wir uns an, schlaflos ja, leider nicht in Kalifornien)… vielen lieben Dank für das supersüße Hasenshört, welches wohl auf große Reise ging ![]()
Suse & Family für das wunderschöne Lavendel-Lolaherz, welches das Kind am Autositz bei jeder Fahrt begleitet! Wieder einmal wunderschön gemacht Suse!
Status6 & Family für die wunderschöne Karte!
Oh Gott oh gott, ich hoffe ich hab hier niemanden aus der Bloggerwelt vergessen… Ansonsten melden und beschweren ![]()

D.A.N.K.E!!!
Ratet mal…
Was meint Bennet mit Pita Pa & Nana?

Diese Bilder entstanden allerdings etwa zehn Minuten bevor der Papa kam, aber ich muss sagen, es hat alles gut bestens geklappt. Ich war die unverplante Ruhe selbst. Mein Sohn hat das Trotzen auf ein erträgliches Minimum beschränkt. Meine Tochter hielt ihre Schreierei auf einem erträglichen Level und es war richtig schön mit zwei Kids. Ein guter Einstieg nach dem Disaster von vorgestern.
Morgen dann mindestens noch mal 15 cm…
jeden Moment ein Stückchen mehr und danke von Herzen wieder einmal für so viel aufbauenden liebvollen Zuspruch.
Stand der Dinge: Derzeit gehen wir von stillen ins schreien über um dann etwa zwei Stunden zu schreien, dann wieder Hunger zu haben um dann zu trinken und wieder zu schreien, so gefühlte zehn tatsächliche zwei Stunden um dann wieder Hunger…
Heute Vormittag dann beim Kinderarzt, also Kind gesund, sehr gut zugenommen und das was da schreit die Ursache für das schreien zu sein scheint ist tatsächlich der Bauch, der mit unglaublich viel Luft gefüllt ist. Also alles beim Alten und die Hoffnung, dass es einfach irgendwann von alleine weggeht, aber nen Termin beim Osteopathen gemacht und hoffe sehr, dass die gute Frau dem Kind wenigstens ein bisschen Erleichterung Entspannung verschaffen kann.
Nachher hol ich dann den Großen ab. Und dann habe ich nichts vor außer Zeit totschlagen bis der Papa kommt.
Seht ihr wie ich wachse? Inzwischen bin ich bestimmt ein paar Zentimeter größer…
besser sagtschreibt ihr alle!?
Das hoffe ich sehr. Heute hatte ich noch mal Schonfrist, da meine Freundin Katja da war, die Bennet sehr liebt und die das große Kind bespasste während ich das kleine Schreibündel Bauchwehgeplagte Mäuseken durch die Gegend trug.
Morgen dann Kinderarzt um was anderes (außer Bauchweh) auszuschließen (denn Lola schreit tatsächlich nach jedem Trinken und da kann was nicht stimmen). Allerdings bewirkt das Tragetuch Wunder.
Morgen dann also das richtige Zweikinderprogramm. Sagt mir ruhig, dass ich albern bin, dass das soooo viele andere Frauen/Mütter auch schon gemacht haben, dass da nichts dabei ist, sagt was ihr wollt, stempelt mir den Albernmamastempel auf die Stirn, aber ich habe vor morgen einen Heidenrespekt.
Aber es wird…sagtschreibt ihr und darauf vertraue ich nun mal…
hab ich mir meinen ersten Tag als Zweifachmama -ohne den Hasenvater- vorgestellt.
Zwei schreiende Kinder, eines wegen Bauchweh, das andere wegen was auch immer auf dem Heimweg von der Schwägerin in brühender Hitze. Das Ende vom Lied war, dass Bennet im Kinderwagen fuhr und ich die Kleene auf dem Arm unter dem Sonnenschutztuch trug. Zuhause angekommen war ich Angstschweißdurchtränkt!
Morgen dann auf ein Neues!
Auf jeden Fall wird morgen das Bauchweharsenal um Kümmelzäpfchen erweitert und ein Termin beim Osteopathen ausgemacht, denn die Mäusi schreit sich morgens, mittags, abends und nachts die Seele aus dem Leib und das kann so nicht weitergehen. Derzeit hilft das Tragetuch zwar sehr gut, aber bei der Hitze ist das keine Dauerlösung!
Der Große macht übrigens beim Zubettgehen immer noch auf Dramaqueen aber wir arbeiten weiter daran…
Es kann nur besser werden ;-) Man wächst ja bekanntlich an/mit seinen Aufgaben!
Hab ich schon erwähnt, dass ich sehr neidisch bin!?
Lola
Mäuseken entwickelt sich prächtig, schläft, trinkt, schreit und riecht einfach ganz wunderbar (ich wünschte man könnte diesen Geruch konservieren) - all das was so kleine Babys eben so tun.
Sie kuckt wenn sie wach ist aufmerksam mit ihren dunkelblauen Augen umher und zieht einen kleinen Vogelschnabel.
Seit heute morgen gibt sie neue Geräusche von sich, die das hormongebeutelte Mamaherz höher schlagen lassen.
Sie schläft lieber in Mamas Arm oder auf dem Bauch ihrer Eltern als im Stubenwagen oder Bett.
Sie schmatzt genüsslich an ihren Fingern und ist, bis auf ihre Schreiattacken einfach nur Zucker!
Bennet & Lola
Bennet scheint seine kleine “Ua” sehr zu lieben.
Ob sein Schlafverhalten an der Kleenen liegt bezweifeln wir, jedoch scheint es so, als müsse er sich des nachts vergewissern, dass alles so ist wie es sein soll (soll heißen er kommt ständig aus seinem Bett und vom “durchschlafen” sind wir weit entfernt).
Das ins Bett bringen zieht sich immer noch zäh wie Kaugummi (bis zu 2,5 Stunden) und inzwischen sind wir sehr konsequent indem wir den Weg des geringsten Wiederstands gehen und einfach alles tun, damit das Kind schnell schläft. Unabhängig davon kommt er aber nachts noch bis zu drei mal und steht spätestens um sechs auf der Matte.
Am morgen wird Lola mit Küssen übersehen und wenn Bennet geht wird die kleine Schwester ebenfalls von oben bis unten abgeknutscht und getreichelt.
Mama² & Papa²
Wir wachsen an unseren Aufgaben, jeden Tag ein bisschen. Leider ging das “wir” die ersten Tage völlig verloren und wurde nur zu “Mama & Papa”. Soll heißen pro Kind eine Person, für traute Zweisamkeit war kein Platz. Aber auch daran arbeiten wir um das Glück als “wir” und als “Familie” geniessen zu können.
Wenn ihr nun entzückete *das Leben ist ganz großartig* und *ach was sind wir glücklich* Ausrufe lesen wollt, dann wartet noch ein Weilchen und lest diesen Post nicht. Wenn ihr meine ganz ehrliche Meinung zum Stand der Dinge wollt, dürft ihr weiter lesen… Read the rest of this entry »
Also wenn ich so den heutigen Tag (ja es ist erst 17:26 Uhr aber trotzdem) überdenke, dann kann Lola noch ein ganzes Weilchen im Bauch bleiben. Das große Kind ist heute nämlich unausstehlich und die Oma ist jetzt mit dem kleinen Satansbraten ihm draussen, da er sonst vermutlich einen grausamen hysterischen Anfall seiner Eltern zum Opfer gefallen wäre. Gestern die *Terror*ich*komme*tausend*mal*raus* Geschichte (macht er ja schon länger, aber nicht so exzessiv wie gestern, noch dazu stand er um zwei Uhr morgens wieder auf der Matte) und heute dann *nein*ich*schlafe*niemals*nicht*keinen*mittagsschlaf*. Er ist den ganzen Tag schon unausstehlich. Also wenn ich mir das nun so bildhaft im Doppelpack vorstelle, dann bleib ich doch noch ein bisschen schwanger vermutlich bis Dienstag da ist dann Vollmond.

Geburtstage der Tipper hab ich nun mal farbig markiert. Alle anderen mögen es mir verzeihen, dass ich Jahres-,Glücks-, Hochzeitstage oder ähnliches nicht noch extra markiert habe ![]()
* leckerste Crepes in der Creperie
* im strömenden Regen zum Auto gelaufen
* vom Babysitter erfahren, dass das Kind um zehn immer noch nicht schlief
* nun ab ins Bett und mit dem Liebsten kuscheln
Morgen dann
* ernsthaft Gedanken machen wie das mit Bennet weitergehen soll, denn um halb acht ins Bett gehen und um zehn nach hundertmaligen rauskommen immer noch nicht schlafen geht einfach nicht. Er kommt einfach ganz still und leise aus seinem Zimmer, setzt sich an die Treppe und baumelt da mit den Füßen durchs Geländer ohne einen einzigen Laut. Bemerkt man ihn dann, geht er auch ohne Protest ins Bett, legt sich hin, deckt sich zu und bekommt dann die Heulerei wenn man das Zimmer verlässt. Keine zwei Minuten später ist er wieder draussen. Weder die sanfte ruhige verständnisvolle noch die laute dominante Weise bringen den Erfolg. Ich war heute so weit, dass ich ernsthaft überlegt habe ihn einzusperren. Ich finde das ganz schrecklich und moralisch nicht vertretbar, aber ich dachte mir vorhin, er kapiert es einfach nicht. Das kann doch nicht so schwer sein. Mittags kommt er zwar auch raus, aber maximal drei vielleicht vier mal und dann ist gut, aber abends ist das der reinste Terror. Das schlimmste ist, wenn du dein Kind zum gefühlten tausendsten Male mit der dominaten Stimme ansprichst und er dich angrinst, da platzt mir die Fruchtblase die Hutschnur. Außerdem wie soll denn das werden wenn Lola da ist.
Irgendwelche Wundermittelchen? Tipps, Ratschläge?
wird bei allem was die Eltern von dem Kind verlangen wollen erbitten erstmal “nein” gesagt oder gleich auf Durchzug geschaltet.
Aus Prinzip werde ich meinen Sohn nun nicht mehr fragen ob er irgendwas möchte, sondern werde feststellen: “So ist das jetzt basta”.
So lange, bis diese wunderschöne Phase Zeit vorbei ist.
Allen Mamas und Papas die gerade Rabauken in der selben wunderschönen Phase Zeit haben möchte ich hiermit mal kräftig auf die Schulter klopfen!!!
Etwa gegen vier uhr morgens setzte heute mein Herz bildlich gesprochen kurz aus. Das Lolakind drückte auf die Blase und als ich den Flur betrete ist Bennets Tür offen, ein untrügliches Zeichen, dass das Kind nicht in seinem Bett ist. Als ich das Zimmer betrete und mit Mamaröntgenstrahlen das Bett und das übrige Zimmer durchleuchte, jedoch keinen kleinen Körper ausfindig machen kann bleibt mein Herz für einen Moment stehen um dann heftiger denn je weiterzuschlagen. Verdammt noch mal wo ist das Kind? Treppenschutzgitter ist zu.
Ich zurück ins Schlafzimmer den Liebsten wecken, die Polizei informieren und was liegt da zusammengerollt an Papas Füßen? Mein schlafender Sohn. Wie eine zweite Katze liegt er da. Als wäre es das normalste von der Welt.
…und der Liebste meinte neulich noch “dieses Türen öffnen und durch die Gegend wandern wird uns noch den ein oder anderen Horrorfilmmoment bescherren”…
Bennet freut sich derzeit ungemein, wenn er den Mond sieht, warum auch immer das so ist. Derzeit kann man ihn ja mit Glück schon am Nachmittag erblicken und da ich immer noch im Nähwahn bin, habe ich meinem Sohn einen Mond genäht. Und da er ohne seine Sterne nicht schlafen kann, gabs gleich noch einen Stern dazu. Und da mich das so happy macht, wenn Bennet seine Sterne nimmt und schlafen geht und ihn das so happy macht, wenn er den Mond sieht hab ich beides mit Klettverschluss aneinander gehängt.


Für meine Nichte Mia hab ich dann noch ein sehr schiefes und sehr krummes Proto-Schnüffeltuch genäht, inklusive Schnullerhalter (Schnulli in den Mund und Tuch so drapieren dat dat Ding auch drinnen bleibt - oder so)… Ihr Schwangeren da draußen seid gewarnt, ich bin im absoluten Nähwahn und werde, sofern mich nicht die hormonelle Geburtsbremse auf den Boden der Nähsachen Tatsachen holt fleißig weiternähen und euch nicht verschonen!

*wenn das KindeLolalein nicht flutscht dann weiß ich auch nicht. Ich saufe trinke Himbeerblättertee, esse Leinsamen, genehmige mir Heublumenbäder und lasse den Damm massieren. Wie gesagt, wenn das nicht flrutscht - mehr kann frau nun echt nicht machen.
*sehr stolz hat es mich heute morgen gemacht, dass mein Sohn unbedingt das Notfallhäschen mit in die Krippe nehmen wollte. Dann kann ich auch verzeihen, dass er um vier Uhr morgens Rambazamba gemacht hat.
*9:30 Uhr ist eine gute Zeit um beim Möbelschweden einzukaufen, trotz Ferien.
*FIRA ist ja mal echt eine nette Sache, nicht teuer und ideal für meinen ganzen Nähkram aber warum zur Hölle ist das Teil vollkommen in Einzelteile zerlegt, das war doch früher schon zusammengebaut? Ich habs nämlich nicht so mit hämmern - also Nägel gerade in eine Spanplatte hauen.

Das sch.ei.ß schöne Teil mit den neun Schubladen (jeweils vier Nägel pro Schublade) darf dann der Liebste heute abend zusammenbauen, die andere mit den dreien auch!
*mein Näheck nimmt Gestalt an, auch wenn Möbelrücken in meinem Zustand nicht gerade prickelnd ist. Ich räume nun mental die Sachen auf den Dachboden, tatsächlich macht es dann hoffentlich der Liebste heute abend.
*wenn mein Mann mich trotz der ganzen Räumerei, Nestbautriebgestörtheit, Putz- und Nähwahn ohne murren und knurren trotzdem noch liebt, kann ich echt von Glück sprechen.
Es reicht nicht! Mein Sohn setzt noch eines oben drauf und kam nun gefühlte 100 (vermutlich tatsächliche 10) Mal aus seinem Zimmer. Machte das Licht an, klopfte gegen die Tür, schrie wie am Spieß… Das volle Programm. Wenn das in etwa so ablaufen würde, könnt ich dem ganzen ja was abgewinnen aber Dramaqueen brauch ich derzeit echt nicht. Also nun nicht nur nachts rambazamba auch schon beim ins Bett gehen.
Das sind dann so Momente wo ich doch dezente Panik bekomme bei der unausweichlichen Tatsache bald zwei Rabauken Kinder zu haben…
Warum auch immer, vielleicht liegt es am Sprechen schläft Bennet wieder einmal nicht mehr durch. Er braucht ewig zum einschlafen, wird dann mehrmals wach und schreit was das Zeug hält. Früher haben wir uns irgendwann geschlagen gegeben. Plan A.- Weg des geringsten Wiederstandes- bei ihm mit reingelegen. Leider funktioniert das nun aber nicht mehr, da der Herr dann aufsteht, sich zu einem auf die Matratze legt und anfängt in sämtliche Körperöffnungen (Nase, Ohren, Augen) seine kleinen Finger zu stecken, an den Haaren zu ziehen oder auf einem rumzuturnen. Plan B. - schreien lassen. Da er aber seit einer Woche selbstständig Türen öffnen kann, stand er letzte Nacht dann bei uns im Schlafzimmer. Also legte sich der Papa mit in sein Bett, damit das Kindelein verdammt noch mal einfach nur ruhig ist schläft. Nach etwa zwei Stunden, gefühlten zwei Tagen und gestauchter Wirbelsäule kam der Liebste wieder ins Bett. Während der ganzen Betthinundhertuerei veratmete ich fröhlich eine Wehe nach der anderen.
Das kann ja heiter werden!
* Wir (meine Schwägerin und ich) kamen zu spät, das Singen und die Geschenkübergabe haben wir Rabenmütter verpasst.
* Jedes Kind hat ein kleines Holzherz mit Handabdruck und Teelicht sowie eine Karte “wie sehr mich mein Kind doch lieben würde” gebastelt.
* Eine andere Mama hält mir stolz die Bilder unter die Nase, die sie von meinem Kind geschossen hat, da ich ja nicht da war. Außerdem erzählt sie mir unter schluchzen mit Tränen in den Augen, dass sie ja bei der Karte schon weinen musste. Ähm ja, ich auch.
* Eine frischgebackene Zweifachmama “Waaaaasss nur noch drei Wochen, der Bauch ist aber nicht dick” und weiter “Ich will dir ja keine Angst machen, aber mit zwei Kindern ist es echt die Hölle”
* Die Freundin der frischgebackenen Zweifachmama “Man sagt ja immer Jungen geben, Mädchen nehmen die Schönheit” ich “ja und?” sie “du siehst so…” ich “besser aus?” sie “anders”. Menschen die mich nur vom sehen kennen, sollten ihre Wortwahl bitte gründlichst überdenken.
* Es sind einfach zu viele Mütter und Kinder um mich herum und ich spiele ernsthaft mit dem Gedanken Wehen vorzutäuschen.
* Ich liebe mein Kind wirklich sehr. Ich bin stolz auf meinen Sohn wenn er malt und bastelt. Allerdings muss ich mir jetzt schon ein Punktesystem überlegen, welche Basteleien behalten und welche früher oder später zur Ablage P wandern, denn sonst ersticke ich demnächst in Laternen, Tonschalen, Bildern und ähnlichen.
Aber ich bin nicht geschaffen für diese “wir haben uns alle lieb, halten uns an den Händen und tun nichts lieber als sich nonstop mit unseren Kindern zu beschäftigen, Erziehungsliteratur zu lesen, unsere Kinder zu vergleichen und einfach die perfekte Mutter zu mimen, die schon Probleme bekommt wenn das Kind selbstständig auf Toilette geht - die Abnabelung - er/sie ist doch noch so klein” Welt. Daher meide ich derartige Veranstaltungen weitestgehend. Sie machen mir Angst und irgendwie fühlt es sich so an als degradieren sie mich zu einer schlechten Mutter, weil ich eben nicht in diese Mütterwelt passe.
Nach knapp einer Stunde verließ ich die Veranstaltung und als das Gartentürchen hinter mir ins Schloss fiel fühlte es sich an, als wäre ich wieder in meiner Welt - eben auf der anderen Seite.
Muttertagscafe in der Krippe. Ich steh nicht auf so Mütteransammlungen schon gar nicht in meinem Zustand, es sei denn ich kann mir die Mütter aussuchen. Dummerweise hat der Liebste auch vergessen, mir davon zu erzählen und so erfuhr ich erst heute nachmittag eher zufällig davon. Und dabei brauche ich für derartige Veranstaltungen mindestens eine Woche “mentales darauf einstellen”. Nun sind es weniger als 24 Stunden.
Der Trotz/eigene Wille/das Austesten bis an die Schmerzgrenze scheint gerade die Runde zu machen…
Frau Ami beschrieb, wie man damit umgehen sollte, also dem trotzigen Verhalten der Kinder die sich schreiend und wutentbrannt auf Supermarktböden und dergleichen schmeissen oder eben einfach machen was sie wollen und nicht was sie sollen.
Aber was mach ich mit einem trotzigen Kind, dass die meisten und weiß Gott nicht alle seiner Trotzanfälle im Stillen vornimmt. Meint jetzt bloss nicht, dass wäre besser. Das ist dann die Ruhe vor dem Sturm und macht mich manchmal richtig mürbe. Da wird lautlos geflunscht, gespuckt, auf den Boden gelegt und gerne lernen auch Gegenstände in seinem näheren Umfeld das fliegen. Read the rest of this entry »
1. Ich sollte wirklich nicht mehr Auto fahren.
2. Wenn Mama einen hysterischen Anfall Heulkrampf im Auto bekommt, erschreckt das den Sohn so heftig, dass er panisch zu schreien beginnt.
3. Verriegel immer die Türen im Auto und ziehe den Kindersitzgurt fester als fest, denn a.) kann das Kind die Türen öffnen (keine ungefährliche Sache auf der Autobahn) und b.) schlüpft er mit den Armen aus dem Gurt.
4. Nachmittagsausflüge von einstündiger einfacher Fahrt gehen einfach nicht mehr schwanger mit Kleinkind.
5. Senkwehen beim Autofahren sind gefährlich für alle im Straßenverkehr.
6. Frau June lässt sich nicht “bekehren”, lies sich aber auf eine viertelstündige Diskussion an der Tür ein. Alles lief gesittet und “normal” ab, allerdings als die bis dato noch nette Dame meinte “Wenn das Ende naht werden wir sehen wer auf der richtigen Seite steht” funkelte es ein wenig in ihren Augen und ich musste schon sehr an mich halten… Ich meinte dann nur “Ich stehe nicht auf ihrer Seite, aber das ist zwangsläufig nicht die Falsche”…
So gewann ich die Erkenntnis, dass wir wohl nicht zusammen kämen, da ich zwar an Gott, nicht aber an die Bibel glaube. Damit kann ich gut leben.
7. Nunistabermalgutmitschwangersein so langsam aber sicher.
8. Frauenarzttermine vor dem Aufstehen sind einfach zu früh. Da bin ich noch sehr müde. Ansonsten bin ich nur müde.
9. Nur noch zweimal arbeiten und dann komme auch ich in den Mutterschutzgenuss mit Glück noch ganze 26 Tage (Mutterschutz dient dazu die Mutter vor den Kinder und Arbeitgebern zu schützen und manchmal auch vor Ehemännern und komischen Leuten an der Wohnungstür.)
10. Lola meine Süße, zwischen dem 10. und 18.05 ist “auf-die-Welt-kommen” Verbot. Da ist der liebste und beste Frauenarzt im Urlaub. Ja ich weiß, dass Kind muss ich schon alleine kriegen, aber ebenso wie die Anwesenheit des Liebsten ist die Anwesenheit dieses Frauenarztes unerlässlich!!!
Nein, dass ist nicht hollländisch oder belgisch sondern Bennisisch und heißt so viel wie “der Bus”.
Alles was größer als Mamas poppliger Swift ist, verdient in den Augen meines Sohnes die Bezeichnung “Bus”.
Und so konnte ich es mir heute morgen nicht verkneifen, als ich mein Auto in die Werkstatt brachte um endlich den Schaden reparieren zu lassen zu fragen, ob ich nicht anstatt eines Swiftes noch einmal (da schon beim Gutachten vor zwei Wochen in den Genuss gekommen) dieses Gefährt haben könnte (für drei Tage). Hach was wird sich mein Sohn heute freuen, wenn ich ihn aus der Krippe abhole und mit ihm zu meiner alten Arbeit fahre um meine Schüler zu besuchen. Ich kann das strahlende Gesicht und die “de bu” Rufe jetzt schon hören! ![]()
Aufgrund der Konfirmation meiner Nichte, war heute ein “alles durcheinander Tag”. Erst schön frühstücken, dann alle in die Kirche, dann Sektempfang, endlich sah Bennet auch seinen besten Freund nach einer Woche Entzug wieder, dass musste ausgiebig gefeiertspielt werden, dann kein Mittagessen sondern wieder Kuchen für Bennet, wie auch schon zum Frühstück, da er sich weder für Brezen, noch Semmeln, Lachs, Fleischpflanzerl oder ähnliches begeistern konnte, dann über die Zeit des Mittagsschlafes hinaus, daher viiieeeellll zu spät unter Geschrei und Protest hingelegt, das Kind um vier, nach eineinhalb Stunden Schlaf sicherheitshalber geweckt, da sonst Angst und Sorge, er würde nachts nullinger schlafen, ab zum shoppen und völligst die Zeit vergessen, erst um halb acht zuhause gewesen, schnell gekocht, Kind abgefüttert und ins Bett verfrachtet, nun ist Ruhe und Feierabend.
Eines hat dieser “alles durcheinander” Tag aber gebracht… Beim Abendessen kippten Bennet die Nudeln von der Gabel
Papa: “Macht nichts”
Bennet: “Ma nich”
Bennet: “Mädin” (neues Kind Baby in der Krippe mit Namen Maddison, er erzählt nonstop von ihr)
Mama: “Ist die Maddison ein Baby*
Bennet: “Mädin bebi, Mia bebi”
Mama: “Wir haben auch bald ein Baby, deine Schwester Lola”
Bennet: “schwesta”
Noch mehr so “alles durcheinander” Tage und das Kind spricht demnächst wie ein Wasserfall!
Mein Sohn ist trotz tagtäglicher Trotz- und Schreianfälle gerade ein Sonnenscheinkind. Ich könnt ihn ganz “Übermutterlike” nonstop knutschen.
So langsam scheint es auch, als habe er sich mit der Tatsache, dass seine Mama nunmal fett schwanger und unbeweglich ist abgefunden und beschäftigt sich daher ganz vorbildlich mit sich selber. Am Wochenende malte er hingebungsvoll stundenlang mindestens 30 Minuten in seinem Malbuch und ich war fasziniert wie gezielt er versucht, Dinge auszumalen.

Gestern sprach Bennet dann endlich seinen ersten 2Wortsatz. Glaubt mir, ich bin wirklich niemand der sein Kind pusht und fördert wo es nur geht, aber wenn der Kinderarzt meint “das Kind spricht zu wenig” und man dann auch den Vergleich (Bloggertechnisch oder live und in Farbe hat) dann macht man Mama sich Gedanken. Nachdem “schau mal” und “der Papa” nicht als 2Wortsatz zu gelten scheint erklang gestern ein eindringliches deutliches “Mama sissi”. Was so viel heißen soll wie “liebste Mama von allen, würdest du die Güte besitzen bitte hier zu sitzen, dass würde mich als deinen Sohn unglaublich freuen“.
Warum eigentlich Lola?
Weil Bennet ein Charlie werden wird ist…da sind wir uns sicher!
DARUM
EDIT 29.04.08: Ich versuche gerade zu ergründen warum es mir die Formatierung im Blog zerschiesst und habe daher das Video mal raus genommen
…und weil das der einzige Name war, der uns beiden auf Anhieb gefiel und weil Bennet diese Serie liebte und der Liebste irgendwann sagte “Kuck mal da läuft gerade Bennet & Lola”. Darum!




