Archiv für 'krümel'Kategorie

Vom Maulwurf der es wissen wollte…

9 Oktober 2009

Ich musste das Kind mit all meiner mütterlichen Überzeugungskraft überzeugenreden, den Maulwurf noch mal vor laufender Kamera zu lesen, daher nicht hundertpro bei der Sache und ein wenig lustlos, aber trotzdem sehr…“beeindruckend“…

pah!

1 Oktober 2009

Ich könnte meinem Blog eine neue Kategorie verpassen und die würde dann in der Tag cloud groß, fett und allgegenwärtig alles andere überstrahlen: Mittelohrentzündung (pah, der Große, schon wieder…argh!).

Privatshoppen am Sonntag

6 September 2009

Vor einem Jahr lernte ich auf einem Kinderbasar eine sehr nette Frau kennen, deren Kinder jeweils ein Jahr älter waren als meine. Daher kaufte ich ihr damals den ganzen Stand leer und stand pünktlich zum Frühjahrsbasar wieder an ihrem Stand.
Wir tauschten damals Telefonnummern aus und heute trafen wir uns dann zum privaten shoppen im Shoppingparadies in ihrem Keller.
Was soll ich sagen, fetteste Beute wunderbarer (Marken)Klamotten…Fetteste Beute
3 Paar Schuhe
3 Jacken
1 Weste
2 Bodies
27 Oberteile
3 Schlafsäcke
2 Mützen
2 Paar Handschuhe
1 Schal
12 Hosen
3 Kleider
3 Strumpfhosen
3 Paar Socken und eine blaue Schwedentüte für insgesamt 64 €.
Wegen mir könnte jeden Sonntag Privatshoppen sein!!!

PS: Und der Liebste hat nicht mal geschimpft! Puh, Glück gehabt!

Out we go

2 September 2009


Der Große kann seit heute alleine schaukeln, die Kleene rutschen! Ich bin fasziniert!

Scharlach

22 August 2009

Hätten wir das also auch hinter uns, dass man Scharlach mehrfach bekommen kann erwähne ich nun einfach nicht.
Merke: Kinderkrankheiten sind scheiße. Richtig scheiße sind sie für Erwachsene. Selten so krank gefühlt. Wäre die Oma nicht zur Hilfe geeilt, keine Ahnung wie ich das mit den Kids gemacht hätte. Und der Liebste liegt krank im Hotel. Solidarisch der gute Mann.

Eiskalt erwischt

16 August 2009

Der Große heute in meinen Armen „ich liebe Dich“!
Einfach so, völlig unvorbereitet…
Drei kleine Worte mit unglaublicher Wirkung!

Eltern

10 August 2009

Eltern sein ist etwas, in das wirst du hineingeworfen. Du kannst noch so viele Eltern befragen oder hunderte von Ratgebern lesen. Wie es tatsächlich ist, wenn du die Verantwortung für einen Menschen übernimmst und zwar voll und ganz 24/7, das begreifst du noch nicht einmal mal kurz nach der Geburt. Für mich zumindest kam dieses Bewusstsein erst später, als die Hormone ein wenig verpufften und ich nicht mehr alles in der rosahellblauwattebauschwolke sah.
Irgendwann überkam mich dann die Angst, als mein Kind das erste Mal hinfiel oder plötzlich im Supermarkt verschwunden war. Das waren Momente wo mir das Herz stehen blieb und das meine ich wörtlich. Wo ich und mein Leben bedeutungslos waren und ich nur und völlig bedingungslos Mutter war und zwar mit der ganzen Wucht der Angst und Verzweiflung.
Je größer die Kinder werden, je dicker der Dickschädel klarer die eigenen Vorstellungen und Wahrnehmungen, desto bewusster wird einem, dass das größte Abenteuer deines Lebens wohl darin besteht, ein Kind großzuziehen und später sagen zu können „ich habe nicht alles richtig gemacht aber mein Bestes gegeben und darauf bin ich stolz“.

Kinder sind etwas ganz fabelhaftes, für mich zumindest und das wir bisher einiges richtig gemacht haben müssen, wurde uns heute wortwörtlich mitgeteilt. Denn im heutigen Elterngespräch wurden Dinge gesagt, die ich meinem großen Sohn niemals nicht zugetraut hätte. Die mich schwer mit den Tränen der Freude, Glückseligkeit und unbändiger Liebe kämpfen ließen. Ich habe einen Sohn, wie er besser nicht sein könnte.
Eines wurde mir jedoch heute klar, dass die Trennungsproblematik am Morgen ein beidseitiges Problem ist.
Ich werde mich daher an Amis Lesebefehl halten und mich ein wenig mehr in Gelassenheit und auch im Loslassen üben.
Denn es scheint fast so, als hätten wir unsere Sache bisher ganz gut gemacht und darauf vertraue ich nun einfach mal!

Geschützt: Eine Zugfahrt die ist lustig

10 August 2009

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Die Sache mit der Schwindelei

7 August 2009

Das große Kind schwindelt. Es schwindelt und macht Sachen heimlich und ich höre die ganze Zeit in mich rein, wenn ich mit ihm rede und denke mir „du bist zu streng, du verlangst zu viel, du bist zu streng, kling nicht vorwurfsvoll, kling verständnisvoll, du bist zu streng, du verlangst zu viel….“

Es sind Kleinigkeiten, nicht von Bedeutung, also nicht wirklich aber auf meiner Erziehungsgrundsatzliste steht ganz oben, dass mir meine Kinder vertrauen sollen. Nun kann das sein, dass das nun nur eine Phase ist, da ich keine Ratgeber lese und mich nicht in entsprechenden Foren rumtreibe, entgeht mir vielleicht etwas, aber es macht mich stutzig.
Es lässt mich innehalten wenn ich meinem Sohn sage, nimm die Flasche mit runter du kannst gleich unten was trinken und er in einem unbeobachteten Moment sich mit der Flasche hinter das Bett setzt um sich „heimlich“ einen großen Schluck zu gönnen. Oder das Mäuseken hat sich im Bad wieder mal als Zepter die Klobürste geschnappt. Ich wasche ihr die Hände und frage den Großen ob er die Bürste auch in der Hand hatte, er verneint, aber ich sehe ihm an das er schwindelt. Nach nochmaligen Nachfragen gesteht er. Und vorhin hab ich ihm Filzstifte mitgebracht. Ich dachte er wäre schon so weit, Irrtum, aber das ist eine andere Geschichte. Er hat sich also „aus versehen“ die Finger und das Shirt angemalt. Ich bitte ihn aufzupassen da die Farbe a. nicht gut von der Haut abgeht und b. gewiss auch nicht sonderlich gesund ist. Der Große nickt, dreht sich weg und malt sich die Hand an. Meine Reaktion war dann wohl…falsch, denke ich mal. Wie gesagt ich lese nicht und forume nicht, ich erziehe aus dem Bauch und trotzdem… Ich meinte, dass ich dachte er kann das mit den Stiften aber anscheinend nicht und das ich die Stifte nun erstmal wieder wegpacke.

So. Und nun?
Jetzt bombadiert mich mit Erziehungstipps und Weisheiten aus dem Forum! ;-)

Das ist doch scheiße

6 August 2009

Das große Kind geht langsam aber sicher auf die 3 1/2 zu und da doch Sommer ist und es Zeit wird, machen wir gerade einen auf Pekip ohne Windel. An sich ist wäre das ja eine feine Sache, das Kind merkt das es muss, macht ein zweimal in die Hose und weiß beim dritten mal irgendwann, dass es „vorher“ auf Toilette gehen sollte. Aber was macht man, wenn man ein Kind hat, das zwar Etepetete vom Feinsten, aber nicht mal annähernd sensibilisiert ist auf seine eigenen Ausscheidungen.
Soll heißen, das Kind hat eine pitschnasse Hose und sagt nichts, scheint ihn auch nicht zu stören. Auf mein Nachfragen meint er nur leicht genervt „neihein Mama ich hab keine nasse Hose“.
Was soll man da sagen?
Vorhin dann der „worst case„. Das große Kind in Hockstellung „oh Mama schau, Kakerli!“…“und da noch mal“ Ich „na wo das wohl herkommt, hast du in die Hose gemacht?“ er „nein das war meine (sch)wester“ ich „aber das kann nicht sein, denn sie hat eine Windel an“… Als das Kind aufsteht wird das ganze Inferno bewusst.
Das ist doch scheiße!
Und jetzt kann mir mal bitte jemand Ratschläge geben, wie ich meinen Sohn „sauber“ bekomme, wo er doch anscheinend einfach kein Gefühl dafür hat und wohl nach meinem „inmichreingefluche“ während ich ihn abgeduscht habe auch keine sonderliche Lust mehr hat ohne Windel rumzulaufen!