Archiv für 'krümel²'Kategorie

Privatshoppen am Sonntag

6 September 2009

Vor einem Jahr lernte ich auf einem Kinderbasar eine sehr nette Frau kennen, deren Kinder jeweils ein Jahr älter waren als meine. Daher kaufte ich ihr damals den ganzen Stand leer und stand pünktlich zum Frühjahrsbasar wieder an ihrem Stand.
Wir tauschten damals Telefonnummern aus und heute trafen wir uns dann zum privaten shoppen im Shoppingparadies in ihrem Keller.
Was soll ich sagen, fetteste Beute wunderbarer (Marken)Klamotten…Fetteste Beute
3 Paar Schuhe
3 Jacken
1 Weste
2 Bodies
27 Oberteile
3 Schlafsäcke
2 Mützen
2 Paar Handschuhe
1 Schal
12 Hosen
3 Kleider
3 Strumpfhosen
3 Paar Socken und eine blaue Schwedentüte für insgesamt 64 €.
Wegen mir könnte jeden Sonntag Privatshoppen sein!!!

PS: Und der Liebste hat nicht mal geschimpft! Puh, Glück gehabt!

Ich glaub die sind hin

3 September 2009

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Out we go

2 September 2009


Der Große kann seit heute alleine schaukeln, die Kleene rutschen! Ich bin fasziniert!

Scharlach Reunion

24 August 2009

Der Scharlach ist eine akute Infektionskrankheit, die vor allem im Kindesalter von vier bis sieben Jahren auftritt.

Eigentlich sind wir heute nur zum Kinderarzt um uns Atteste für die Kinder zu holen vonwegen „frei von ansteckenden Krankheiten, darf die Kindereinrichtung wieder besuchen“. Heimgekommen sind wir mit einem neuen Penicillinrezept,  einem Kleinstkind mit Scharlach und einen Kinderarzt der das gar nicht glauben wollte. (Wenigstens mussten wir heute nicht mal 2 Minuten warten!)
Gut, bis auf den Papa haben wir es dann durch.
Grrrr!

Scharlach

22 August 2009

Hätten wir das also auch hinter uns, dass man Scharlach mehrfach bekommen kann erwähne ich nun einfach nicht.
Merke: Kinderkrankheiten sind scheiße. Richtig scheiße sind sie für Erwachsene. Selten so krank gefühlt. Wäre die Oma nicht zur Hilfe geeilt, keine Ahnung wie ich das mit den Kids gemacht hätte. Und der Liebste liegt krank im Hotel. Solidarisch der gute Mann.

Geschützt: Eine Zugfahrt die ist lustig

10 August 2009

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Lola rennt

25 Juli 2009

nicht ganz, aber sie läuft! Langsam und unsicher, aber sie läuft! :-D

Mrs. DreckschWeinchen und Mr. Etepetete

18 Juli 2009

Unterschiedlicher können Geschwister kaum sein. Der Große vorsichtig, zurückhaltend abwartend schüchtern, die Kleine draufgängerisch, unvorsichtig und offen. Auf dem gestrigen Kindergartensommerfest des Grauens wurde mir ganz klar vor Augen geführt, das meine Kinder rein äußerlich auf jeden Fall Geschwister, charakterlich jedoch total gegensätzlich sind.
So trug ich ein vollgematschtes, sandiges, nasses, schreiendes Kind aus dem Garten, welches eine unglaublich Freude hatte einfach nur dreckig und barfuss zu sein und dem es völlig gegen den Dickschädel ging, jetzt nach Hause zu gehen. So etwas kannte ich gar nicht. Hat doch der Große im selben Alter gegessen ohne zu kleckern, da schmutzig sein ja mal gar nicht ging, von barfuss laufen will ich gar nicht reden.
Ich hoffe sehr, dass Mrs. Dreckscheinchen und Mr. Etepetete von den Eigenschaften und Charakterzügen des anderen sich eine große Scheibe abschneiden profitieren und lernen werden!

Edit:Schni Schna Schnöpsel

16 Juni 2009

Irgendwie fehlt mir der Antrieb zum bloggen, aber irgendwie hab ich doch einiges, dass ich denen, die es interessiert und auch denen, die hier nur aus Versehen reinstolpern, mitteilen möchte…

* Autoummelden und Schilder machen lassen, erleichtert den Geldbeutel ordentlich! Autsch!

* Ich habe die gestrige Migräne überlebt. 12 Stunden Schlaf und 8 Schmerztabletten später war ich schmerzfrei!

* Richtige echte Milch schmeckt einfach so viel g.ei.ler, als dieser homogenisierte ultrahocherhitzte Milchkram. Leute trinkt wieder richtig echte Milch!!!

* Das neue Auto wird mir morgen früh bestimmt mein Fahrkönnen testen. Stellt euch die kleine June vor, wie sie die Titanic versucht, nicht gegen den Eisberg zu fahren…

* Am Samstag brauche ich hohe, richtig hohe rote High Heels. Wir gehen das erste mal, seit gefühlten 100 Jahren wieder einen heben feiern und zwar als Arzt und Schwesternschülerin verkleidet auf eine „Dr. & Nurses“ Überraschungsparty. Der Freund der Freundin darf sich nun offiziell „Herr Doktor“ nennen und für diesen ehrbaren Moment im Leben eines Mediziners wurde eine ganze Bar gemietet.

* Das Festival rückt näher und ich bekomme langsam Panik!

* Der Liebste fand Twilight nicht schlecht, bemängelte aber das so durch den Film gerast wurde. Tja, das kommt davon, wenn man einen 10 Stunden Film versucht, in 2 Stunden zu quetschen. Dann wirkt es so, als würden Edward und Bella beschließen, sich zu verlieben und es nicht wirklich tun. Aber wenn man das Buch gelesen hat, kann man das vernachlässigen. Ach übrigens, ich könnte schon wieder…

* Heute shoppen gewesen, ohne Mann und ohne Kinder und  ganz ohne Zeitdruck, hach wat schön! Da kann sogar Lebensmittelshopping zum Highlight werden. Allerdings hab ich noch keine roten High Heels (aber ich hätte da ein paar schöne Exemplare in orange, gelb, pink oder türkis…)

* Der Große ist inzwischen daran gewöhnt zu warten. Um ihm das ganze zu erleichtern, erklären wir, wenn der Zeiger oben oder unten ist, dann „passiert“ etwas (Papa kommt, er darf Fernsehen, Computer spielen, muss ins Bett oder dergleichen). Das klappt gut, bis heute morgen, als ich meinte „Schmust du mich mal“ und er sagte „Gleich, wenn der große Zeiger unten ist“, da war es gerade viertel vor acht!

* Das Mäuseken isst und steht selbstständig/freihändig!

Leise ungemütlich

4 Juni 2009

Ich werde selten unfreundlich oder ungemütlich, aber heute, da war ist so ein Tag…

16:15 Uhr U6 & U7a steht für heute seit drei Wochen im Kalender. Arzttermine mit den Kindern sind immer anstrengend, Us erst recht und wenn noch eine Impfung ansteht ist Planung angesagt. Wann könnte die Impfreaktion eintreten, wie lässt sich das am besten legen, dass im Fall der Fälle jemand da ist und nicht arbeiten muss und zusätzlich muss ich mich mental darauf einstellen.
Beim Arzt dann
Arzthelferin: „Frau June, Sie heute hier?“
June: „Öhm ja, wir haben heute die U-Untersuchungen seit drei Wochen steht dieser Schei.ßdre.ck.stermin dick und fett in meinem Kalender
Arzthelferin: „Das kann aber gar nicht sein, im Kalender steht nur ein normaler Termin und nur für Bennet.“
June: „Ja und nun? Schwing die Hufe und überleg dir was, denn schließlich bin ich nicht umsonst hergefahren!“
Arzthelferin: „Also ich frag die Frau Doktor mal ob sie am Montag um 17 Uhr kommen können, nehmen Sie doch einen Moment im Wartezimmer Platz“
June wird nicht gefragt ob sie am Montag kann, aber egal. June rechnet im Kopf nach, dass mit der Impfreaktion vermutlich Mittwoch zu rechnen ist, der einzige Tag an dem sie nächste Woche arbeiten muss, aber egal. June hofft und betet inständig, dass die Kinder sich im Wartezimmer nicht anstecken, aber egal wir sind ja Montag wieder da!
Kurz darauf kommt die Frau Doktor zu mir, entschuldigt sich vielmals, meint die Kinder könnten gerne noch ein bisschen spielen, ich solle mir doch was zu trinken nehmen und ein bisschen lesen.
Die Kinder durften dann noch zwanzig Minuten das Bakterienverkeimte Krankheitenübtertragende Spielzeug bespielen und ich beschloss als Heimgehköder einen Abstecher beim Bäcker in den virenbevölkernden Raum zu werfen.
Die Kinder bissen schnell an und so gingen wir noch zum schlechtesten Bäcker den ich kenne, aber der einziger in Fußnähe zum Arzt. Da das Mäuseken derzeit „zappelig as hell“ ist stellte ich sie an die Theke an der sie promt mit dem Kopf heftig auf dem Steinboden aufknallte. Die saudumme Töse von Verkäuferin hatte nichts besseres zu tun als in einer Tour zu sagen „Mei is doch nicht so schlimm duziduzidu“, am liebsten hätte ich sie angefahren, dass sie ihr dummes Mundwerk halten soll und mir nen Kühlbeutel oder dergleichen geben soll, da Lola einfach nicht aufhörte zu brüllen und die Stelle die schönsten Rottöne annahm, aber ich biss mir auf die Zunge bediente mich am Kühlregal und versuchte die Stelle mit einer Cap.ri.so.nne zu kühlen, die ich im Anschluss wieder zurück stellte. Beim rausgehen lies dann noch ein Typ mit Bierflasche und Kippe im Maul Mund einen dummen Spruch los, den ich mit einem vernichtenden Blick strafte, schließlich bin ich kein unfreundlicher Mensch!
Das erstande Gebäck war wiedererwartend hart und eklig bescheiden, aber es beruhigte das schreiende Kleinkind ebenso wie den großen Bruder.

An so Tagen wie diesen ist June leise ungemütlich. Morgen dann hoffentlich wieder gewohnt freundlich!