Archiv für 'krippe'Kategorie

Scharlach Reunion

24 August 2009

Der Scharlach ist eine akute Infektionskrankheit, die vor allem im Kindesalter von vier bis sieben Jahren auftritt.

Eigentlich sind wir heute nur zum Kinderarzt um uns Atteste für die Kinder zu holen vonwegen „frei von ansteckenden Krankheiten, darf die Kindereinrichtung wieder besuchen“. Heimgekommen sind wir mit einem neuen Penicillinrezept,  einem Kleinstkind mit Scharlach und einen Kinderarzt der das gar nicht glauben wollte. (Wenigstens mussten wir heute nicht mal 2 Minuten warten!)
Gut, bis auf den Papa haben wir es dann durch.
Grrrr!

Kinderjammer & Maschinerie

3 Juni 2009

Der Große ist anstrengend wie noch nie in seinem Leben. Der Kindergarten macht ihn zu einem wilden überdrehten grenzenlosen Kind, welches nicht teilen kann. Die Schwester ist einen Kilometer von seinen Spielsachen entfernt, da rafft er panisch alles zusammen und brüllt in ihre Richtung „Nein!“. Auch scheine ich derzeit bei ihm auf taube Ohren zu stoßen und so prallen der kleine Hitzkopf und die notorisch müde Mutter regelmäßig zusammen. Da hilft nur räumliche Trennung, anders schaffen wir das nicht.
Das Mäuseken ist mobil und sehr schnell, unvernünftig mutig und mehr als sehr unfallgefährdet!
Ich agiere daher mit den Kindern nur noch. Kann nicht bewusst leben sondern arbeite in (m)einer Maschinerie den Tag ab…
So will ich das nicht.

Alles nur ne Phase, alles nur ne Phase, alles nur ne Phase, Alles nur…

Gschaftlhuberin (demnächst mit Sturzhelm)

12 Mai 2009

Das Mäuseken ist eine Gschaftlhuberin vom Feinsten!
Sie gschaftlt den lieben langen Tag vor sich hin und ist dabei unvorsichtig, dass es knallt, mehrmals, mehrfach und zwar so heftig, dass selbst die Krippe gerne für sie einen Sturzhelm beantragen würde.
Im Klartext soll das heißen, sie klettert überall hinauf, hinein, hinüber. Und fällt leider auch überall hinunter, hinein und drüber. Somit gestaltet sich das Zusammenleben derzeit als Hindernisparkour mit erhöhten Adrenalinspiegel (wie gehe ich aufs Klo ohne das sich das Kind in meiner Abwesenheit den Hals bricht und so Späßchen…)
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Streichen wir diesen Tag (schon jetzt)!

29 April 2009

Heute morgen mit dem Mäuseken zum Arzt gehetzt um einen Blick auf ihr Auge zu werfen und einen Attest für die Krippe zu bekommen. Auf dem Weg dort hin Stau und Trödler ohne Ende. Angekommen beim Arzt, rein, Kind gesund und wieder raus, nicht ohne die Bemerkung der Sprechstundenhilfe „mei die sieht aber arg krank aus“.
Im Auto schrie die Kleene dann aus Leibeskräften und schrie und schrie und schrie und kotzte das ganze Auto voll.
Wieder zuhause angekommen, beschlossen der Liebste und ich das Mäuseken zuhause zu lassen, sprich der Papa bleibt bis Mittags und dann tauschen wir…
Somit fuhr ich den Großen in den Kindergarten, nicht ohne Tränen und Geschrei, da das sonst der Papa macht. Kurz nach neun verliess ich unter Tränen (Stress, Ärger und Wut) den Kindergarten. Zu dieser Zeit sollte ich eigentlich schon im Büro sitzen.

Der Tag begann also schon mal so richtig sch.e.i.ße!

Kann ja nur besser werden…

Frisch verliebt!

6 April 2009

* Frisch verliebt melde ich mich zurück.
Die letzten Tage waren frustrierend und streckenweise beängstigend, aber das Schlimmste scheint nun vorbei und daher habe ich mich einfach so belohnt. Unfassbar wie teuer diese Taschen sind und unfassbarer wie schwer genau dieses Modell zu bekommen war.
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* Das schöne Wetter half ungemein bei der Genesung und wir verbrachten die letzten Tage einige Zeit draußen. Es ist unfassbar, was Wärme und Sonne für den Geist und Körper ausmacht…
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* Die Arbeitswelt hat mich wieder und auch wenn ich noch nicht so lange arbeite, kann ich sagen es lässt sich ganz wunderbarst an. Es ist das, was ich mir vorgestellt habe. Abwechslungsreich und nah an der Kultur!

* Das Mäuseken hat ihren ersten Tag nach eineinhalb Wochen Krippenabstinenz mit Bravur gemeistert. Sie blieb die gesamte Zeit, aß, schlief und freute sich, als der Papa sie abholte. Der Große entwickelt sich nun zu einem begeisterten Kindergartenkind, denn nun ist sein bester Freund endlich im Kindergarten. Keine Zeichen mehr von Weinerei oder Wortkargheit, da fallen unfassbar große Felsen von uns ab.

* Ich danke für eure aufmunternden Worte! Trotz Schreibabstinenz habe ich fleißig gelesen. Aber bei einer Person möchte ich mich ganz besonders bedanken. Liebste Frau Schokoperle, das wäre doch nicht nötig gewesen ;-) vielen lieben herzlichen Dank für das kleine Rundumsorglospäckchen! Danke danke danke!
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Alle guten Dinge waren drei…

5 März 2009

…bis heute!

Beide Kinder in Betreuung zu haben erfordert am Nachmittag andere Maßnahmen.
Am Dienstag mussten wir für den Großen neue Schuhe kaufen (ja schon wieder, unfassbar aber wahr!)! Danach schliefen beide Kinder 500 m vor der Haustür im Auto ein, also fuhr ich noch ein Stündchen durch die Gegend.
Am Mittwoch holte ich den Großen aus dem Kindergartengarten nach eineinhalbstündigen Fußball spielen. Da ich keine Lust Kraft für ein „17Uhrichbinsomüdeundschreidiebudezusammen“-Desaster hatte fuhr ich kurzerhand ein Ründchen durch die Gegend. Nach 15 Minuten schliefen beide Kinder, erwachten nach einem Stündchen fröhlich und die Welt war in Ordnung. Heute dann das Kind, welches eineinhalb Stunden im Spielekeller getobt hatte mit pitschnassen Haaren abgeholt. Eigentlich wollte ich nur schnell einkaufen und dann heim, aber bereits beim verlassen des Parkhauses schlief das Mäuseken und der Große hatte verdächtig rote Augen. Also dachte ich so bei mir, fahren wir mal noch so ein bisschen und wenn sie in 15 Minuten nicht schlafen, fahren wir heim. Nach 13 Minuten schnorchelte es friedlich von der Rückbank. Dieses Mal steuerte ich nach knapp einer Stunde zielstrebig zuhause an, denn der Regen nahm jeglichen Autofahrspaß und ich war sehr müde. Daher erwachten die Kinder mit ausschalten des Motors – schreiend!
Mäuseken lies sich schnell beruhigen, der Große heulte und schrie als würde die Welt untergehen. Inzwischen hat er sich wieder beruhigt, aber ich weiß bis jetzt nicht was los war. Daher war das die letzte Autofahrschlafrunde (abgesehen davon, dass es schlecht für die Umwelt ist und Geld kostet ist es einfach nur dämlich die Kinder in den Schlaf zu schaukeln. Allerdings wurde ich früher jeden Mittag mit dem Trabi ums Haus gefahren um zu schlafen und noch heute schlafe ich im Auto ganz hervorragend)!
Ab morgen muss dann die Oma die Kinder mit mir zusammen bespaßen, da der Liebste wieder einmal nicht da ist. Vielleicht können wir dann das „17Uhrichbinsomüdeundschreidiebudezusammen“-Desaster ein wenig gemeinsam bekämpfen.
Für Montag überlege ich mir eine neue Strategie!

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5 März 2009

(Kinderklamottenram) Artikel bei eb.a.y eingestellt. Morgen dann nicht ganz so viele aber doch noch mal ne Menge (dann meine Klamotten). Mein Rücken schmerzt, die Finger sind wund und ich habe nun keine wirkliche Muse mehr zu bloggen, daher nur ganz kurz:

* ich lese immer fleißig eure Blogs, schaffe es aber kaum zu kommentieren, sorry dafür!
* an alle Interessierten da draußen, ich werde auf jeden Fall über den Dyson berichten vielleicht einen eigenen Dyson Blog gründen
* das Schwagerzimmer wird wieder Arbeitszimmer (wenn wir Zeit finden Regale aufzubauen und auf- und umzuräumen)
* die Krippeneingewöhnung läuft…nach zwei Tagen kann man noch nicht soooo viel sagen!
* der Große wollte heute nicht sofort mit nach Hause sondern erst noch mit den großen Jungs im Kindergartengarten Fußball spielen – es wird!
* schweren Herzens werde ich mich wohl von meiner wilden 7, einem uralten Piaggio Roller und ehemaligem „Gang“Mitglied trennen… :-(
* es wird Frühling, ich kann es riechen!!!

Schon morgen… :-(

1 März 2009

…hat das Mäuseken den ersten Krippentag. Ich kann mich nicht an den Gedanken gewöhnen und anfreunden kann ich mich erst recht nicht mit ihm. Das geht mir alles zu schnell. Wo ist mein kleines Baby hin? Wo die Elternzeit? Wo die Zeit überhaupt? Kann ich bitte mal die Pause-Taste drücken…

Alles rund & voller Ecken

3 Februar 2009

Es läuft in meinem Leben. Alles läuft perfekt, endlich in geordneten Bahnen, so wie ich es immer wollte. Ich sollte mich freuen, tu es aber nicht.  Perfektionismus scheint nichts für mich zu sein!

Erziehungsberater

11 November 2008

lese ich nicht und auch die Entwicklungsnewsletter diverser Babymarken habe ich nur wegen der Produktproben und nicht als Haltegriff und Wegweiser meiner Erziehung. Würde ich sie lesen, müsste ich vielleicht diesen Post nicht schreiben, aber ich stoße gerade an Grenzen und wollte nur kurz hören, dass das völligst normal ist und eben zum Entwicklungsstand eines knapp Dreijährigen gehört.

Er redet momentan wie ein Wasserfall. Er erzählt Erlebtes und nicht Erlebtes im Zusammenhang. Er kann nicht unterscheiden was echt und was erfunden ist. Er erzählt wer wann geweint hat, wer wo wie gehauen und mit wem wie und wann geschimpft wurde obwohl es nicht stimmt.
Ich höre aufmerksam zu, versuche zu hinterfragen. Allerdings muss ich manchmal nachfragen ob das Kind wirklich Bennet gehauen hat und zu 99,9 Prozent war eben nichts. Warum erzählt er so was? Welche Verknüpfungen müssen da im Gehirn gesponnen werden dass er sowas erzählt?

Er hat Angst. Angst vor Mücken. Angst vor der Dunkelheit. Angst vor Gespenstern. Angst vor Hexen. Angst vor der Schneiderpuppe. Angst vor dem neu gekauften Poster.
Ich habe seinen Fernsehkonsum drastisch reduziert. Er kuckt das, was er noch kuckt nicht alleine. Ich beobachte und schalte aus, wenn ich das Gefühl habe, dass es ihn ängstigt. Allerdings ängstigt ihn momentan alles. Auch Bücher, die ihm vor zwei Wochen noch nicht ausgemacht haben erhalten nun das Prädikat „Horrorschocker“!

Er hat immer „aua“. Bauchweh. Fußweh. Ohrenweh. Kopfweh.usw.
Da er viel krank ist kann ich nicht mehr unterscheiden ob er wirklich Schmerzen hat oder Aufmerksamkeit benötigt. Gehe ich darauf ein auch wenn er stündlich Bauchweh hat? Oder tu ich es als Einbildung ab? Liegt das an Lola oder gehört auch diese Phase ungünstige Zeit einfach zum „Erwachsenwerden“?

Auch die almorgendliche Trennung in der Krippe macht ihm und uns nun nach drei Monaten immer noch ziemlich zu schaffen. Schon zuhause beim Schuhe anziehen wird geweint. Beim abholen sagt er aber immer, dass es schön war.
Und im Februar kommt er in den Kindergarten…