Seit mehreren Jahren führe ich nun diesen Blog, er ist mein Ventil für Erziehungsschererein, Kinderkrankheiten, eine (Kinder)unfreundliche Umwelt, Probleme und Problemchen, Hausfrauenlästigkeiten und anderen Kram, aber seltenst bis nie wird es privat privat.
Wenn ich allerdings an meinem ersten Arbeitstag in dieser Woche das Haus im Sturm verlasse und erstmal den gesamten Parkplatz mit Muse beschallen muss um mir Luft zu machen, dann wäre es doch sehr heuchlerisch wenn ich darüber nicht schreiben würde weil es vielleicht doch zu privat privat ist. Sollte sich jemand nun auf die Füße getreten fühlen, darf er gerne zurück treten, aber ich vermute mal es geht hier um grundsätzliches, generelles von der jede Teilzeitmama ein Liedchen trällern kann.
Also, Frau June atmet nun tief durch und versucht das „supermassive schwarze Loch“ mal in Worte zu fassen. Den Rest des Beitrags lesen »
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Supermassive black hole
8 September 2009Scharlach Reunion
24 August 2009Der Scharlach ist eine akute Infektionskrankheit, die vor allem im Kindesalter von vier bis sieben Jahren auftritt.
Eigentlich sind wir heute nur zum Kinderarzt um uns Atteste für die Kinder zu holen vonwegen „frei von ansteckenden Krankheiten, darf die Kindereinrichtung wieder besuchen“. Heimgekommen sind wir mit einem neuen Penicillinrezept, einem Kleinstkind mit Scharlach und einen Kinderarzt der das gar nicht glauben wollte. (Wenigstens mussten wir heute nicht mal 2 Minuten warten!)
Gut, bis auf den Papa haben wir es dann durch.
Grrrr!
Die Sache mit der Schwindelei
7 August 2009Das große Kind schwindelt. Es schwindelt und macht Sachen heimlich und ich höre die ganze Zeit in mich rein, wenn ich mit ihm rede und denke mir „du bist zu streng, du verlangst zu viel, du bist zu streng, kling nicht vorwurfsvoll, kling verständnisvoll, du bist zu streng, du verlangst zu viel….“
Es sind Kleinigkeiten, nicht von Bedeutung, also nicht wirklich aber auf meiner Erziehungsgrundsatzliste steht ganz oben, dass mir meine Kinder vertrauen sollen. Nun kann das sein, dass das nun nur eine Phase ist, da ich keine Ratgeber lese und mich nicht in entsprechenden Foren rumtreibe, entgeht mir vielleicht etwas, aber es macht mich stutzig.
Es lässt mich innehalten wenn ich meinem Sohn sage, nimm die Flasche mit runter du kannst gleich unten was trinken und er in einem unbeobachteten Moment sich mit der Flasche hinter das Bett setzt um sich „heimlich“ einen großen Schluck zu gönnen. Oder das Mäuseken hat sich im Bad wieder mal als Zepter die Klobürste geschnappt. Ich wasche ihr die Hände und frage den Großen ob er die Bürste auch in der Hand hatte, er verneint, aber ich sehe ihm an das er schwindelt. Nach nochmaligen Nachfragen gesteht er. Und vorhin hab ich ihm Filzstifte mitgebracht. Ich dachte er wäre schon so weit, Irrtum, aber das ist eine andere Geschichte. Er hat sich also „aus versehen“ die Finger und das Shirt angemalt. Ich bitte ihn aufzupassen da die Farbe a. nicht gut von der Haut abgeht und b. gewiss auch nicht sonderlich gesund ist. Der Große nickt, dreht sich weg und malt sich die Hand an. Meine Reaktion war dann wohl…falsch, denke ich mal. Wie gesagt ich lese nicht und forume nicht, ich erziehe aus dem Bauch und trotzdem… Ich meinte, dass ich dachte er kann das mit den Stiften aber anscheinend nicht und das ich die Stifte nun erstmal wieder wegpacke.
So. Und nun?
Jetzt bombadiert mich mit Erziehungstipps und Weisheiten aus dem Forum!
Wieder einmal fragwürdig
13 Juli 2009RTL präsentiert sich wieder einmal fragwürdig.
Als würde es nicht genügen, den Zuschauern zu vermitteln, dass es völlig in Ordnung wäre sein Kind wildfremden Jugendlichen zu überlassen, nein, nun wird auch noch suggeriert, dass zu schnell fahren im Ausland völlig ok ist und man den Strafzettel sich ruhig nach Hause schicken lassen soll, weil man ihn dann nicht bezahlen muss. Auf den Punkt gebracht vermittelt die Reportage, dass die Ausländer doch nur unser Geld wollen und wie wir uns verhalten müssen um ihnen dieses nicht zu geben… Hallo!?!?
Liebe RTL Kucker und Wasserglas Leser, nein es ist nicht in Ordnung zu schnell zu fahren, hier nicht und auch nicht im Ausland. Und wenn man schon zu schnell fährt, dann bezahlt man bitte auch seine Strafzettel, denn das gibt viele Karmapunkte auf dem Karmakonto und gehört sich so. Schließlich wollen wir doch ein gutes Vorbild für unsere Kinder und Jugendlichen sein und moralische Werte vermitteln.
Das Fernsehprogramm ist einfach nicht mehr das was es einmal war. Für diesen Satz setz ich mir dann mal die Floskelmütze auf, stell mich ins Eck und denke, scheiße muss ich alt sein um sowas zu schreiben!
Wem zur Hölle…
27 Juni 2009…hab ich meinen „Harry Potter und der Orden des Phoenix“ geliehen?
Der Liebste hat heute Männerabend und kommt erst morgen mittag wieder und ich brauche Harry, heute, dringend!
Dann werde ich ihn wohl ausleihen…ich muss mir dringend aufschreiben wem ich wann was leihe!
Merke!
19 Juni 2009Wenn du nicht mit nassen Ar.sch. in die Arbeit fahren willst, dann denke daran, immer beide Dachfenster des neuen Autos v.o.l.l.s.t.ä.n.d.i.g zuzumachen!
Ich würde ja gerne wissen, was da momentan im Busch ist, gestern die Parfumflasche heute die Autositze…
Leise ungemütlich
4 Juni 2009Ich werde selten unfreundlich oder ungemütlich, aber heute, da war ist so ein Tag…
16:15 Uhr U6 & U7a steht für heute seit drei Wochen im Kalender. Arzttermine mit den Kindern sind immer anstrengend, Us erst recht und wenn noch eine Impfung ansteht ist Planung angesagt. Wann könnte die Impfreaktion eintreten, wie lässt sich das am besten legen, dass im Fall der Fälle jemand da ist und nicht arbeiten muss und zusätzlich muss ich mich mental darauf einstellen.
Beim Arzt dann
Arzthelferin: „Frau June, Sie heute hier?“
June: „Öhm ja, wir haben heute die U-Untersuchungen seit drei Wochen steht dieser Schei.ßdre.ck.stermin dick und fett in meinem Kalender„
Arzthelferin: „Das kann aber gar nicht sein, im Kalender steht nur ein normaler Termin und nur für Bennet.“
June: „Ja und nun? Schwing die Hufe und überleg dir was, denn schließlich bin ich nicht umsonst hergefahren!“
Arzthelferin: „Also ich frag die Frau Doktor mal ob sie am Montag um 17 Uhr kommen können, nehmen Sie doch einen Moment im Wartezimmer Platz“
June wird nicht gefragt ob sie am Montag kann, aber egal. June rechnet im Kopf nach, dass mit der Impfreaktion vermutlich Mittwoch zu rechnen ist, der einzige Tag an dem sie nächste Woche arbeiten muss, aber egal. June hofft und betet inständig, dass die Kinder sich im Wartezimmer nicht anstecken, aber egal wir sind ja Montag wieder da!
Kurz darauf kommt die Frau Doktor zu mir, entschuldigt sich vielmals, meint die Kinder könnten gerne noch ein bisschen spielen, ich solle mir doch was zu trinken nehmen und ein bisschen lesen.
Die Kinder durften dann noch zwanzig Minuten das Bakterienverkeimte Krankheitenübtertragende Spielzeug bespielen und ich beschloss als Heimgehköder einen Abstecher beim Bäcker in den virenbevölkernden Raum zu werfen.
Die Kinder bissen schnell an und so gingen wir noch zum schlechtesten Bäcker den ich kenne, aber der einziger in Fußnähe zum Arzt. Da das Mäuseken derzeit „zappelig as hell“ ist stellte ich sie an die Theke an der sie promt mit dem Kopf heftig auf dem Steinboden aufknallte. Die saudumme Töse von Verkäuferin hatte nichts besseres zu tun als in einer Tour zu sagen „Mei is doch nicht so schlimm duziduzidu“, am liebsten hätte ich sie angefahren, dass sie ihr dummes Mundwerk halten soll und mir nen Kühlbeutel oder dergleichen geben soll, da Lola einfach nicht aufhörte zu brüllen und die Stelle die schönsten Rottöne annahm, aber ich biss mir auf die Zunge bediente mich am Kühlregal und versuchte die Stelle mit einer Cap.ri.so.nne zu kühlen, die ich im Anschluss wieder zurück stellte. Beim rausgehen lies dann noch ein Typ mit Bierflasche und Kippe im Maul Mund einen dummen Spruch los, den ich mit einem vernichtenden Blick strafte, schließlich bin ich kein unfreundlicher Mensch!
Das erstande Gebäck war wiedererwartend hart und eklig bescheiden, aber es beruhigte das schreiende Kleinkind ebenso wie den großen Bruder.
An so Tagen wie diesen ist June leise ungemütlich. Morgen dann hoffentlich wieder gewohnt freundlich!
To do-Liste bis zum Sankt Nimmerleinstag
2 Juni 2009Kleine und große Dinge die ich demnächst erledigen muss/sollte:
- üben
- Festivalkram fertig nähen
- Vorsprechtext aussuchen und lernen
- Joggen gehen
- Arbeitszimmer tapezieren (70er Jahre Retrotapete lässt grüßen)
- 10 Kilo abnehmen (siehe joggen)
- Bestellungen fertig nähen
- in den Urlaub fahren
- mehr bloggen
- morgen in der Arbeit Schadensbegrenzung betreiben
- Harry Potter kucken
- Warten! (viel zu lange!!!)
- heute abend mit dem Liebsten bei Ofenkäse und Frauenbierchen die verzweifelten Hausfrauen schauen!
Zu blöd aber auch…
1 Juni 2009…wenn beim Fahren auf der Autobahn der Deckel der 1,5 l (schweren) Limoflasche in die Ritze des Beifahrersitzes fällt.
…wenn die Kinder am Wochenende immer um sechs auf der Matte stehen, aber wenn man um sechs aufstehen muss, da die Arbeit ruft, man den Wecker anstatt auf Snooze auf aus stellt, dann kann man sicher sein, dass die kleinen Monster bis viertel nach acht schlafen!
…wenn man sich, da man nun eh schon zu spät zur Arbeit kommt noch ein schnelles Frühstück, sowie leckeres Abendessen holt und im Büro feststellt, dass alle Frühstückshimbeeren schimmeln.
…wenn man das vorgekaufte Abendessen im Büro liegen lässt, am nächsten Tag hab ich es wieder vergessen und musste Freitag nacht noch mal ins Büro fahren um meinen Spargel zu holen. Was man nicht im Kopf hat, hat man in den Beinen oder so.
Streichen wir diesen Tag (schon jetzt)!
29 April 2009Heute morgen mit dem Mäuseken zum Arzt gehetzt um einen Blick auf ihr Auge zu werfen und einen Attest für die Krippe zu bekommen. Auf dem Weg dort hin Stau und Trödler ohne Ende. Angekommen beim Arzt, rein, Kind gesund und wieder raus, nicht ohne die Bemerkung der Sprechstundenhilfe „mei die sieht aber arg krank aus“.
Im Auto schrie die Kleene dann aus Leibeskräften und schrie und schrie und schrie und kotzte das ganze Auto voll.
Wieder zuhause angekommen, beschlossen der Liebste und ich das Mäuseken zuhause zu lassen, sprich der Papa bleibt bis Mittags und dann tauschen wir…
Somit fuhr ich den Großen in den Kindergarten, nicht ohne Tränen und Geschrei, da das sonst der Papa macht. Kurz nach neun verliess ich unter Tränen (Stress, Ärger und Wut) den Kindergarten. Zu dieser Zeit sollte ich eigentlich schon im Büro sitzen.
Der Tag begann also schon mal so richtig sch.e.i.ße!
Kann ja nur besser werden…





