Archiv für 'familie'Kategorie

Hach…

27 September 2009

es liegen aufregende Arbeitsreiche Tage hinter mir, in denen ich meine Familie wenig gesehen habe und jedes Mal beim Blick in den Spiegel an meinen vernachlässigten Blog denken musste. Tage voller Stress und Anspannung aber mit dem Endergebnis, dass mein Baby mein erstes Projekt erfolgreich gelaufen ist  und mein Chef mich mit Lob überschüttet hat (nennt mich Lobmarie).

So richtig Ruhe kehrt nun aber nicht ein. Das nächste Projekt steht an, ein großer Frosch muss gekillt werden (die Haushalt bis Jahresende zu entmisten via ebay, Flohmarkt, Caritas und Mülltonne), vier Märkte stehen noch an für die fleißig genäht werden muss und das Studium/ die Weiterbildung rückt Ende Oktober in greifbare Nähe.
Also irgendwie alles beim alten, nein nicht ganz, ich habe gestern unseren Urlaub gebucht…für April 2010! ;-)

Supermassive black hole

8 September 2009

Seit mehreren Jahren führe ich nun diesen Blog, er ist mein Ventil für Erziehungsschererein, Kinderkrankheiten, eine (Kinder)unfreundliche Umwelt, Probleme und Problemchen, Hausfrauenlästigkeiten und anderen Kram, aber seltenst bis nie wird es privat privat.
Wenn ich allerdings an meinem ersten Arbeitstag in dieser Woche das Haus im Sturm verlasse und erstmal den gesamten Parkplatz mit Muse beschallen muss um mir Luft zu machen, dann wäre es doch sehr heuchlerisch wenn ich darüber nicht schreiben würde weil es vielleicht doch zu privat privat ist. Sollte sich jemand nun auf die Füße getreten fühlen, darf er gerne zurück treten, aber ich vermute mal es geht hier um grundsätzliches, generelles von der jede Teilzeitmama ein Liedchen trällern kann.
Also, Frau June atmet nun tief durch und versucht das „supermassive schwarze Loch“ mal in Worte zu fassen. Den Rest des Beitrags lesen »

Scharlach

22 August 2009

Hätten wir das also auch hinter uns, dass man Scharlach mehrfach bekommen kann erwähne ich nun einfach nicht.
Merke: Kinderkrankheiten sind scheiße. Richtig scheiße sind sie für Erwachsene. Selten so krank gefühlt. Wäre die Oma nicht zur Hilfe geeilt, keine Ahnung wie ich das mit den Kids gemacht hätte. Und der Liebste liegt krank im Hotel. Solidarisch der gute Mann.

Eltern

10 August 2009

Eltern sein ist etwas, in das wirst du hineingeworfen. Du kannst noch so viele Eltern befragen oder hunderte von Ratgebern lesen. Wie es tatsächlich ist, wenn du die Verantwortung für einen Menschen übernimmst und zwar voll und ganz 24/7, das begreifst du noch nicht einmal mal kurz nach der Geburt. Für mich zumindest kam dieses Bewusstsein erst später, als die Hormone ein wenig verpufften und ich nicht mehr alles in der rosahellblauwattebauschwolke sah.
Irgendwann überkam mich dann die Angst, als mein Kind das erste Mal hinfiel oder plötzlich im Supermarkt verschwunden war. Das waren Momente wo mir das Herz stehen blieb und das meine ich wörtlich. Wo ich und mein Leben bedeutungslos waren und ich nur und völlig bedingungslos Mutter war und zwar mit der ganzen Wucht der Angst und Verzweiflung.
Je größer die Kinder werden, je dicker der Dickschädel klarer die eigenen Vorstellungen und Wahrnehmungen, desto bewusster wird einem, dass das größte Abenteuer deines Lebens wohl darin besteht, ein Kind großzuziehen und später sagen zu können „ich habe nicht alles richtig gemacht aber mein Bestes gegeben und darauf bin ich stolz“.

Kinder sind etwas ganz fabelhaftes, für mich zumindest und das wir bisher einiges richtig gemacht haben müssen, wurde uns heute wortwörtlich mitgeteilt. Denn im heutigen Elterngespräch wurden Dinge gesagt, die ich meinem großen Sohn niemals nicht zugetraut hätte. Die mich schwer mit den Tränen der Freude, Glückseligkeit und unbändiger Liebe kämpfen ließen. Ich habe einen Sohn, wie er besser nicht sein könnte.
Eines wurde mir jedoch heute klar, dass die Trennungsproblematik am Morgen ein beidseitiges Problem ist.
Ich werde mich daher an Amis Lesebefehl halten und mich ein wenig mehr in Gelassenheit und auch im Loslassen üben.
Denn es scheint fast so, als hätten wir unsere Sache bisher ganz gut gemacht und darauf vertraue ich nun einfach mal!

Also so ne schlechte Mutter bin ich doch nicht!

8 Juli 2009

Ich war schon immer die Strengere, Unbarmherzige, böse Mama, die teilweise ihren Willen nur um des Willensdurchsetzen durchgesetzt hat. Meist fühlte ich mich dabei nicht gut und täglich schwor ich mir mich zu ändern. Vor allem wenn ich sah, wie gelassen, liebevoll und Kompromissbereit der Liebste an den kleinen Hitzkopf herantrat dachte ich immer „schneid dir davon mal ne große Scheibe an“. Aber, und nun kommt das große aber… Der Liebste fechtet momentan in der ich-weiß-nicht-warum-aber-ich-bin-prinzipiell-kontra-Phase heftigste Kämpfe mit dem Trotzkopf aus. Wo ich gelassen beide Kinder ohne Geschrei und Terror morgens anziehe und wegbringe und abends alleine ins Bett bringe, inklusive selber an- und ausziehen sowie Zähneputzen deluxe ohne Gejammer, da geht es beim Liebsten nur mit hängen und würgen.
Und obwohl mir der Liebste leid tut, wirklich leid tut, da Bennet es drauf hat einen höher als auf die höchste Palme zu bringen, lehnt sich die böse Mama June innerlich zurück, schmunzelt in sich hinein und klopft sich mental auf die Schulter. Also so ne schlechte Mutter bin ich doch nicht!

Struggling with life

5 Juli 2009

Früher war mein Leben ein einziger Kampf. Eigentlich ging es immer um Liebe und Leid. Erst um Liebe und Anerkennung beim eigenen Vater, verbunden mit viel Schmerz, Ablehnung und Leid und dann um verschiedene Jungs, später Manner verbunden mit noch mehr Schmerz und noch größerer Ablehnung. Daraus bestand meine kleine Welt, in der ich der Mittelpunkt, der Dreh- und Angelpunkt des Seins war.
Dann fand ich Ruhe, einen Mann, meinen Mann und da ich nicht fassen konnte, dass auch mir Liebe zugedacht war, wartete ich regelrecht auf den Tag des Schmerzes und der Ablehnung. Aber er kam nicht…
Nun habe ich Familie, Kinder, eine neue Generation ins Leben gesetzt und mein Mittelpunkt verschob sich und mit ihm die Angst der Ablehnung und das warten auf den Schmerz.
Alles was mich früher aus der Bahn warf, lange beschäftigte, mich nicht schlafen oder essen lies, weil ich mir das Hirn zermatterte ist nun nicht mehr wichtig. Andere Dinge haben Priorität und meine kleine Welt dreht sich um vieles, aber kaum noch um mich, nein so ist es nicht, natürlich dreht sie sich noch um mich, aber anders als vorher, langsamer, viel langsamer. Und ich dachte ich könne mich glücklich schätzen, weil das so ist, weil mich diese wer bin ich, was will ich, wer liebt mich und so weiter und so fort nicht mehr tangieren, zumindest nicht mehr in der schlaflos, nicht Essen können, Hirnzermattereiform. Aber so ist es nicht. Denn nun „struggle“ ich mit Dingen, die früher wenig Bedeutung hatten, Dinge über die ich mir kaum Gedanken gemacht habe, denn ich hatte mich damit abgefunden. Ich kämpfe mit der „Familie“ und meiner Erwartungshaltung ihr gegenüber. Und die wiegt Zentnerschwer.
Es fühlt sich daher komisch, fast schmerzhaft an, auf eine Familienfeier meiner Exfamilie eingeladen zu sein und zu sehen, dass ich Teil dieser Familie war, es aber definitiv nicht mehr bin (das beste Beispiel für den Spruch „Zeit heilt alle Wunden“ und ganz nebenbei eleminiert sie auch sämtliche Gefühle). Und das diese Familie es trotz aller Dramen geschafft hat, friedlich, vielleicht nur zum Schein, aber immerhin friedlich zusammenzukommen und auf Familie zu machen. Und es schmerzt mich, dass Bennets bester Freund gleich drei Opas hat, die sich um ihn bemühen ebenso wie drei Omas und ich meinem Großen ansehe wie sehr es ihm wehtut, dass seine Großeltern so wenig Zeit mit ihm verbringen. Es sticht bis tief in die Magengrube, dass ich keine engen Familienbande habe und es zerreißt mir das Herz, dass sich der kleine „aktive“ Teil unserer Familie mit der neuen Rollenverteilung so schwer tut. Gewiss muss man auch erst in die Rolle „Oma, Opa, Onkel, Tante usw.“ erst hineinwachsen und vielleicht erwarte ich zu viel (ja und die Entfernung spielt gewiss auch eine Rolle), aber wenn ich sehe, wie bemüht unsere Freunde um die Kinder sind, dann möchte ich am liebsten meine Familie packen und schütteln, wach schütteln, ihnen die Augen öffnen. Kinder sind so etwas Wunderbares und ich greife mal eben zu der Floskel „und sie geben einem so viel wieder“, denn so ist es! Egal wie anstrengend sie sind, ihr seid in der besten Position! Stopft sie mit Schokolade voll und schickt sie zum kotzen nach hause, aber bemüht euch um sie, egal in welcher Form.
So. Das musste mal raus, ich struggle dann mal weiter, mit anderen Dingen, nähen zum Beispiel!

Edit:Schni Schna Schnöpsel

16 Juni 2009

Irgendwie fehlt mir der Antrieb zum bloggen, aber irgendwie hab ich doch einiges, dass ich denen, die es interessiert und auch denen, die hier nur aus Versehen reinstolpern, mitteilen möchte…

* Autoummelden und Schilder machen lassen, erleichtert den Geldbeutel ordentlich! Autsch!

* Ich habe die gestrige Migräne überlebt. 12 Stunden Schlaf und 8 Schmerztabletten später war ich schmerzfrei!

* Richtige echte Milch schmeckt einfach so viel g.ei.ler, als dieser homogenisierte ultrahocherhitzte Milchkram. Leute trinkt wieder richtig echte Milch!!!

* Das neue Auto wird mir morgen früh bestimmt mein Fahrkönnen testen. Stellt euch die kleine June vor, wie sie die Titanic versucht, nicht gegen den Eisberg zu fahren…

* Am Samstag brauche ich hohe, richtig hohe rote High Heels. Wir gehen das erste mal, seit gefühlten 100 Jahren wieder einen heben feiern und zwar als Arzt und Schwesternschülerin verkleidet auf eine „Dr. & Nurses“ Überraschungsparty. Der Freund der Freundin darf sich nun offiziell „Herr Doktor“ nennen und für diesen ehrbaren Moment im Leben eines Mediziners wurde eine ganze Bar gemietet.

* Das Festival rückt näher und ich bekomme langsam Panik!

* Der Liebste fand Twilight nicht schlecht, bemängelte aber das so durch den Film gerast wurde. Tja, das kommt davon, wenn man einen 10 Stunden Film versucht, in 2 Stunden zu quetschen. Dann wirkt es so, als würden Edward und Bella beschließen, sich zu verlieben und es nicht wirklich tun. Aber wenn man das Buch gelesen hat, kann man das vernachlässigen. Ach übrigens, ich könnte schon wieder…

* Heute shoppen gewesen, ohne Mann und ohne Kinder und  ganz ohne Zeitdruck, hach wat schön! Da kann sogar Lebensmittelshopping zum Highlight werden. Allerdings hab ich noch keine roten High Heels (aber ich hätte da ein paar schöne Exemplare in orange, gelb, pink oder türkis…)

* Der Große ist inzwischen daran gewöhnt zu warten. Um ihm das ganze zu erleichtern, erklären wir, wenn der Zeiger oben oder unten ist, dann „passiert“ etwas (Papa kommt, er darf Fernsehen, Computer spielen, muss ins Bett oder dergleichen). Das klappt gut, bis heute morgen, als ich meinte „Schmust du mich mal“ und er sagte „Gleich, wenn der große Zeiger unten ist“, da war es gerade viertel vor acht!

* Das Mäuseken isst und steht selbstständig/freihändig!

Kind Nr.3

11 Juni 2009

kann kommen! Heute mal eben schnell ein Auto gekauft!

Gestehen Sie, für einen Moment dachten sie bei der Überschrift… ;-)

Ein Jahr Mäuseken

19 Mai 2009

Bevor der Geburtstag nun vorbei ist, muss ich noch etwas los werden…
Ton an, zurücklehnen, genießen!

Allen Mamas da draußen

10 Mai 2009

einen wunderschönen Muttertag!
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Mein Sohn weckte mich heute mit den Worten
„Alles Gute zum…Geburtstag!“ :-D