Andere Grippenviren seien derzeit kaum im Umlauf, wie der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Jörg Hacker, Anfang November 2009 sagte: „Wer Grippe hat, hat H1N1.“
Beruhigt oder berunruhigt es mich jetzt, dass beide Kinder die letzten Wochen mit Grippesymtomen und hohen Fieber zuhause waren?
Beide Kinder wurden trotz mehrfachen (!) Arztbesuches nicht auf H1N1 getestet. Der Arzt sah keine Veranlassung trotz meiner Nachfrage…
Um mich herum beginnt nun hysterisches Massenimpfen und ich stehe da und habe keine Ahnung was ich machen soll. Was ist denn nun gefährlicher? Impfen oder nicht impfen? Und was wäre wenn wir bereits eine Erkrankung durchgemacht hätten? Wären wir dann imun? Und was wenn der Virus nun mutiert und die ganze Impfung dann unwirksam ist?
Bisher habe ich mich diesbezüglich sehr bedeckt gehalten, aber nun häufen sich die Todesfälle auf Schweinegrippenerkrankung und auf Impfreaktionsseite und ich komme mir vor wie bei Russisch Roulette.
Ich habe es allerdings nicht so mit dem „Glücksspiel“…






11 November 2009 um 12:29
Also wir haben Rinderwahnsinn, Hühnergrippe, asiatische Grippe und Co. überlebt, dann schaffen wir doch die Schweinegrippe mit links
Ich war noch nie ein Fan von Massenhysterie.
Ich finde es auch seltsam, dass immer nur von Todesfällen berichtet wird, aber irgendwie nie genau berichtet wird, ob sie nun wirklich an der Grippe gestorben sind, oder ob sie schon vorher so geschwächt waren, dass dies nur noch der letzte Tropfen war und nicht die eigentliche Todesursache.
Wir haben uns dagegen entschieden. Gegen Panikmache und gegen den Pieks, aber das soll jeder selbst entscheiden.
11 November 2009 um 12:42
Gleiches in meinem Land! Es ist schwer feststellbar was nun tatsächlich Sache ist und was unter „Medienhysterie“ fällt (oder besser vielleicht, wie kann ich mit der Panik Geld machen – stell dir nur vor die Grippe hätte keinen Namen).
Gut, dass ist natürlich kein Trost für dich und immerhin geht es ja um deine beiden Spatzen. Auf jeden Fall hoffe ich für dich und die deinen von jeglicher Art von Befall verschont zu bleiben.
Liebe Grüße
Robert
11 November 2009 um 13:25
Getestet wird wohl grundsätzlich nur noch, wenn eine besondere Therapie (Medikamente) nötig wäre, also bei Personen mit Vorerkrankungen. Hier hatte der Mann auch eine Grippe, vermutlich die Schweinegrippe, wie der Arzt meinte, und den Test hätten wir selbst zahlen müssen – aber wurde uns nicht empfohlen, weil sich an der Therapie (Ruhe, trinken) eben gar nichts ändert.
Wenn das RKI recht hat und momentan keine andere Grippe um ist, dann würde ich davon ausgehen, dass die Grippekranken jetzt immun sind. Und soweit ich weiss, ist das mit den Mutationen immer so, dass mit Impfung dann besser ist also ohne, selbst wenn der Virus nicht 100% passt – aber keine Garantie. Ob ich und der Knirps impfen lassen, wissen wir noch nicht.
11 November 2009 um 13:40
@ moritz mama
du hast recht, wir haben schon so einige geschafft, warum dann nicht auch die schweinegrippe…
trotzdem stresst mich die massenhysterie sehr.
bis auf eine schwangere sind wohl alle bisherigen todesfälle aufgrund von vorerkrankungen tödlich verlaufen.
wir sind momentan auch dagegen… fraglich ist auch, ob der „neue“ impfstoff ohne wirkstoffverstärker wirklich besser ist, denn nebenwirkung bleibt nebenwirkung und auch der neue impfstoff wird nicht restlos getestet sein.
ich frage mich halt immer was ist in ein paar jahren? gibt es dann mehr erkrankungen aufgrund von dieser oder jener impfung?
alles sehr fraglich…
@ dns370
lieber robert, dasselbe wünsche ich zurück. verschonung von sämtlichen krankheiten egal von welchen tieren oder so
@ schussel
die ratlosigkeit scheint überall zu sein. momentan sind wir eher dagegen und warten nun ab… fragt sich nur worauf wir warten!?
ich denke allerdings auch, dass wir es wohl schon hatten und ja es war heftig mit hohen fieber und zog sich letzlich über drei wochen bei der kleinen aber nun isses rum und wir hoffen wir bleiben nun verschont…
11 November 2009 um 14:10
Bei uns wurde ausdrücklich von Behörden gewarnt, sich nicht von der Angstmache aus Deutschland anstecken zu lassen – da musste ich an dich denken
Es ist eine Grippe, nicht mehr, nicht weniger. Ja, man fühlt sich u.U. bis zu einer Woche (schweine-) elend, aber das war’s?!?
Außerdem: Es macht medizinisch ÜBERHAUPT keinen Unterschied was für eine Grippe es ist, daher wird nicht getestet (weil kein Geld) oder direkt zur Schweinegrippe zugeordnet. Mißtraue der Statistik!!
Und letzten Winter? Da waren deine Kids auch ständig krank und niemand hat von Schweinegrippe geredet, daher hast du es als „normal“ für Kinder in dem Alter hingenommen. Macht das hier genauso: Kinder werden krank – und dann wieder gesund. Basta!
11 November 2009 um 15:06
Wir haben uns auch schon viele Gedanken darum gemacht, so richtig nach jemanden gehen kann man dabei nicht, dafür gehen die Meinungen viel zu weit auseinander.
Wir werden uns allerdings nicht impfen lassen. Für mich ist der Impfstoff noch zu wenig getestet, ich möchte Fiona mit der Impfung nicht in Gefahr bringen. Wir machen das was uns möglich ist um uns vor der Grippe zu schützen und hoffen darauf das sie nicht zu uns kommt und falls doch das unser Immunsystem sie weg steckt.
Liebe Grüße und Alles Gute
11 November 2009 um 15:14
Ich hatte gestern das Gesundheitsamt bei mir – nicht wegen der Schweinegrippe – aber hab sie nat.zum Thema befragt. Fazit: Alles nur Panikmache der Medien. Dass jedes Jahr hunderte an ner normalen Grippe sterben, interessiert wahrscheinlich nicht so sehr. Die bisherigen Fälle seien alles Leute mir Vorerkrankungen gewesen, die sie zum Teil nicht einmal kannten. Mich beruhigt diese Aussage. Und nachdem mein Mann gestern mit Verdacht auf Schweinegrippe vom Arzt heim geschickt wurde (Symptome: kratzen im Hals, schlappes Gefühl, KEIN!! Fieber, nicht mal Schnupfen) – frage ich mich ernsthaft, ob die uns alle für blöd verkaufen wollen.
11 November 2009 um 18:37
Bitte nicht der Hysterie folgen und einen kühlen Kopf bewahren. Vor allem bewahre man seine Kinder, die nicht frei entscheiden können, vor nicht ausgereiften Impfstoffen. Ich selbst werde und habe mich nicht Impfen lassen. Weder gegen „normale“ noch gegen die sog. Schweinegrippe. Das Immunsystem ist eine starke Kampftruppe im Körper. Manchmal braucht es ein wenig Unterstützung, wenn die Viren und Bakterien, die es immer im Körper gubt, die Oberhand gewinnen. Ich stelle dann den StatusQuo seit nunmehr zwei Jahren mit sehr gutem Erfolg mit einem zugelassenen Medizingerät einem sog. Zapper wieder her. Durch eine Frequenz, die über ein wenig Strom in den Körper gebracht wird, werden nebenwirklungsfrei Bakterien und Viren abgetötet und man merkt es bereits wenige Stunden nach der Anwendung, dass es wieder besser wird. Seit Januar 2008 keinen Tag mehr erkältungsbedingt ausgefallen, Antibiotika und Grippe-Medikamente habe ich seither nicht mehr eingenommen. Mehr Infos zum sog. Zapper hier:
http://visionblue.wordpress.com/2009/04/30/die-frequenz-zum-heilen/
Beste Grüße
VisionBlue
11 November 2009 um 20:38
http://juliimleben.wordpress.com/2009/11/11/warten-auf-die-ersten-helden/
12 November 2009 um 5:39
In meinen Augen sind die Nebenwirkungen zwar sicher ernst zu nehmen, aber doch eher nebensächlich. Auch die ganze politische Diskussion wegen Pharma, Finanzen, Mauscheleien etc. interessiert mich zugegeben weniger, da sie in meinen Augen letztendlich nichts zum Fakt Impfen ja/nein beiträgt.
Ich bin bisher (und weiterhin) für mich persönlich gegen eine Impfung gewesen, da mich der Gedanke Versuchskaninchen für einen bisher (zwangsläufig) nicht ausreichend erforschten/getesteten Impfstoff zu spielen, nicht wirklich begeistert. Vor allem möglicherweise später auftretende (Langzeit-)Folgen, welche ja heute (auch natürlich zwangsläufig) nicht ansatzweise absehbar sind, schrecken mich doch ziemlich ab. Besonders beunruhigt mich der sehr schnelle und freizügige Einsatz bei Schwangeren, Stillenden und (Kleinst)Kindern bis hin zu Babys. Wo man doch gerade bei dieser Klientel sonst normalerweise x-mal vorsichtiger wie mit rohen Eiern ist
Mir ist klar, das Personen mit Vorerkrankungen etc. bzw. geschwächte Personen sehr gefährdet sind und leider sehr häufig letale Verläufe haben. Und ja, mir ist auch klar, da eine Pandemie nur durch entsprechend gründliche Durchimpfungsraten aufzuhalten ist. Meines Wissens ist jedoch bei gesunden Menschen der Krankheitsverlauf relativ gut händelbar, sofern die Krankheitssymptome recht-(früh-)zeitig erkannt werden. (Heißt für mich natürlich entsprechend drauf achten und bei Verdacht frühzeitig selbst (Isolations)Maßnahmen etc. einleiten.) Allerdings muss ich auch zugeben, dass mich die beiden Toten ohne jegliche Vorerkrankungen mehr und mehr beunruhigen und ich mir immer mehr Gedanken über das Für und Wider mache. Und selbst wenn ich die ganze politische, finanzielle und Panikmache Seiten ausblende, fühle ich mich ehrlich gesagt immer verwirrter und hab keine Ahnung mehr wem ich nun Glauben schenken soll.
(In der Uniklinik wo ich derzeit Praktikum (Elektriker) mache, ist zwar zum Beispiel eine dringende Impfempfehlung rausgegeben, aber noch keine Impfpflicht. Derzeit sieht es so aus, das wegen Impfstoffknappheit nur das med. Personal mit direktem Patientenkontakt geimpft wird.)
12 November 2009 um 13:12
@ smokediver
ich teile deine meinung total. es ist und bleibt ein großes fragezeichen. andererseits sterben ja auch an der normalen grippe leute, vielleicht sogar auch welche, die keine risikogruppe waren bzw. keine vorerkrankungen hatten. darüber schweigen sich ja die statistiken aus…
allerdings gibt es nachgewiesene spätfolgen auf impfstoffe (mit wirkstoffverstärkern), siehe golfsyndrom – quelle wikipedia „Die alliierten Soldaten wurden mit einer Reihe von Arzneimitteln und Impfungen gegen die Wirkungen von biologischen und chemischen Waffen behandelt, deren Nebenwirkungen schwer einzuschätzen sind. Eine neuere Studie hat hierzu tatsächlich Parallelen zu einem in Impfstoffen verbreitete Adjuvans, nämlich Aluminiumhydroxid erbracht.“
und das schreckt mich mehr ab, als zwei tote, so krass das nun klingen mag…
ich habe zwei kleine kinder und ich kann es „momentan“ nicht verantworten sie impfen zu lassen zudem wir vermutlich schon eine infektion durchgemacht haben.
daher werde ich ein bisschen weniger nachrichten in dieser richtung lesen/hören/sehen und versuchen mit ausreichender hygiene weiterzumachen wie bisher.
vielleicht kommt bald der schnee und die richtige kälte und tötet den h1n1 virus ab und das wars dann (erstmal) mit der schweinegrippe…
wir werden sehen…
12 November 2009 um 13:21
ich wollte noch kurz anmerken, dass ich einen kleinen jungen von 9 jahren kenne, der an dem guillain-barré-syndrom erkrankt ist.
1976 trat dieses syndrom vermutlich aufgrund einer grippeimpfung auf.
auch das bestärkt mich in meiner momentanen „nicht impfen“ meinung!
13 November 2009 um 11:33
Ich glaube, das mit dem Impfen hat sich mehr oder minder eh’ erledigt mangels Impfstoff
13 November 2009 um 11:39
Nicht impfen! Auf jeden Fall nicht zurzeit!
Mein Mann, als Arzt in der Notaufnahme tätig, hat sich impfen lassen, da er täglich viel mit dem Virus zu tun hat. Aber die Entscheidung ist ihm nicht leicht gefallen. Der Impfstoff ist einfach nicht getestet. Er hätte es nicht getan, wenn er keine Kinder hätte. Er wollte den Virus nicht bewusst nach Haus schleppen, das ist der einzige Grund, weshalb er sich mit einem mulmigen Gefühl einen nicht getesteten Impfstoff hat injizieren lassen – was ich im Übrigen völlig daneben finde. Ich denke dennoch, dass seine Gedanken eine ganz klare Ansage sind!!!
Zu den kurzfristigen Wirkungen der Impfung wird man vermutlich so in etwa 1 woche etwas sagen können. Es haben sich ja genügend Leute impfen lassen, deren Impfung dann ca. 2 Wochen zurück liegt und damit gibt es auch eine aussagekräftige Feldstudie. Also abwarten – wobei ganz deutlich gesagt werden muss, dass dann immer noch keine Aussagen über Langzeitwirkung/-schäden getroffen werden können!!!
Meinem Vater, der herzkrank ist, hat mein Mann übrigens gestern Abend am Telefon auch gesagt, er solle sich zurzeit noch nicht impfen lassen. Auch das ist in meinen Augen deutlich. Unsere Kinder werden wir nicht impfen lassen, mich auch nicht (und als Lehrerin bin ich ja tagtäglich vielen Viren ausgesetzt).
Ich hoffe, dass die Ansichten unserer Familie dazu begetragen haben, die Panik zu mildern!
Lieben Gruß, Jessi