Ich war schon immer die Strengere, Unbarmherzige, böse Mama, die teilweise ihren Willen nur um des Willensdurchsetzen durchgesetzt hat. Meist fühlte ich mich dabei nicht gut und täglich schwor ich mir mich zu ändern. Vor allem wenn ich sah, wie gelassen, liebevoll und Kompromissbereit der Liebste an den kleinen Hitzkopf herantrat dachte ich immer „schneid dir davon mal ne große Scheibe an“. Aber, und nun kommt das große aber… Der Liebste fechtet momentan in der ich-weiß-nicht-warum-aber-ich-bin-prinzipiell-kontra-Phase heftigste Kämpfe mit dem Trotzkopf aus. Wo ich gelassen beide Kinder ohne Geschrei und Terror morgens anziehe und wegbringe und abends alleine ins Bett bringe, inklusive selber an- und ausziehen sowie Zähneputzen deluxe ohne Gejammer, da geht es beim Liebsten nur mit hängen und würgen.
Und obwohl mir der Liebste leid tut, wirklich leid tut, da Bennet es drauf hat einen höher als auf die höchste Palme zu bringen, lehnt sich die böse Mama June innerlich zurück, schmunzelt in sich hinein und klopft sich mental auf die Schulter. Also so ne schlechte Mutter bin ich doch nicht!






8 Juli 2009 um 23:15
jetzt würde ich gerne Dein gehimnis wissen..;Gelassenheit? Ruhe in Dir selbst? oder wie?
9 Juli 2009 um 0:37
Ich klopfe Dir auch mal auf die Schulter!
9 Juli 2009 um 8:26
@ salamandrina13
eher konsequenz bis zum erbrechen!
9 Juli 2009 um 8:38
Ist doch super, dass sich Konsequenz letztendlich auszahlt! Zwar muss man anfangs jede Menge investieren, aber dann kann man sich zurücklehnen…
Bleib bei deinen klaren Ansagen, dann geht es dir auch gut!
LG – Donna
9 Juli 2009 um 12:19
;o)
9 Juli 2009 um 12:33
*klopf, klopf*
9 Juli 2009 um 13:10
nachdem der papa heute morgen richtig(!) laut wurde, hat sich das thema von nun an mit dem hängen und würgen erledigt.
9 Juli 2009 um 13:53