mit der Gesamtsituation!
Ja ich weiß, ich bin gerade das Sinnbild der Übermutter und mache mir zu viele Gedanken über mein kleines Sensibelchen, welches gar nicht so klein ist sondern ein großer Junge aber diese Entscheidungsfindung für einen kleinen Menschen ist einfach ne echt harte Nuss…
Noch knappe zwei Wochen, dann ziehen Bennets Krippenbetreuerinnen in die neue Einrichtung, dann ist die alte wegen Grundreinigung zwei Tage geschlossen. Bennet könnte diese zwei Tage mit seinen alten Betreuerinnen in die neue Einrichtung um dann am Montag zurück in die alte Einrichtung mit neuen Kindern und neuen Betreuern zu wechseln.
Neee, zu viel Kuddelmuddel. Also lass ich das Kind zwei Tage zuhause.
Heute dann die Mutter von A. getroffen. A., Max und Bennet sind das ultimative Dreiergespann so wie die drei Musketiere oder Tick Trick und Track oder drei Engel für Charlie oder dergleichen. Nun wechselt A. in den zweisprachigen Kindergarten, da dieser ums Eck liegt. Bennet bleibt mit Max in der alten Einrichtung mit neuen Betreuern und neuen Kindern um dann im Februar ganz alleine in den Kindergarten zu wechseln.
Nun bin ich schon wieder völlig aus meinem Konzept und abgesehen davon dass es wohl eh zu spät wäre alles noch mal zu ändern dreht sich bei mir die Gedankenspule…
Es gibt einfach zu viele Optionen/Konstellationen von der keine in meinen Augen die leichteste/beste/perfekteste ist.
Sorry ich weiß, viele bekommen keinen Krippen und oder Kindergartenplatz und ich jammere hier herum aber es beschäftigt mich einfach!
Ich fass das nun noch mal zusammen:
Option A und die derzeit gewählte aus der wir vermutlich eh nicht mehr rauskommen:
B. bleibt in der alten Einrichtung, mit neuen Betreuern und neuen Kindern aber mit M. und wechselt dann im Februar in den Kindergarten, den er zum Teil schon kennt in den dann M. irgendwann auch wechselt.
Option B:
Bennet wechselt mit A. in den zweisprachigen Kindergarten. Hat demnach nur einen Wechsel und zwar von Krippe in neuen Kindergarten und neue Einrichtung die er noch gar nicht kennt, allerdings mit vielen Kindern die er kennt aber ohne seinen besten Freund M.
Problematik
Option A:
Die Umstellung auf die neuen Kinder und die neuen Betreuer und dann im Februar die abermalige Umstellung auf neue Betreuer und neue Kinder und vermutlich auch ohne M. Allerdings kommen ja nun neue Kinder in die Gruppe, von denen vielleicht auch welche im Februar wechseln, sprich mit denen er zusammen wechseln könnte. Außerdem kommt M.s Schwester und Lola dann auch in diese Einrichtung was, für uns Mütter logistisch gesehen klasse ist, da wir uns gegenseitig die Kinder abholen könn(t)en.
Option B:
Hier hätte er nur einen Wechsel. Alles neu aber mit einigen Kindern die er kennt und seine alten Betreuerinnen wären im selben Haus allerdings ohne M. und mit einer neuen Fremdsprache gegen die wir uns ja nun irgendwie entschieden haben. Zwar mehr mit dem Hintergrund, dass er bei Max bleiben soll aber eben doch dagegen.
Fasst euch ans Hirn und denkt euch, die June, die hat echte weltbewegende Probleme. Denkt euch ich bin die Übermutter der Nation, die zu wenig Vertrauen in ihr Kind hat und sich Dinge nicht entwickeln lassen kann. Denkt was ihr wollt, ich finde es ja irgendwie selber albern und übertrieben, aber ich möchte mein schreiendes sich wehrendes Kind nicht jeden Morgen in eine Einrichtung schleifen, in der er sich nicht wohl fühlt, weil wir die falsche Entscheidung getroffen haben! So.






19 August 2008 um 10:11
Ich kann Dich soooo gut verstehen und kann Dir letztendlich nur eins sagen: Versuche, Dich für eine Variante zu entscheiden, versuche auch bennet mit einzubeziehen (was ist ihm lieber – viele neue Kinder und Max oder…) und dann schließe mit dem Thema ab. Denn Du wirst sonst an jedem schlechten Tag (und den gibt es immermal – also den Tag mit Geschrei beim abgeben) mit Deiner Entscheidung hadern und von vorn anfangen mit überlegen!
Läuft es bei Bennet eigentlich mit dem Essen besser?
LG kathi
19 August 2008 um 10:43
mach dir nicht so einen kopf. ihr müsst voll hinter eurer entscheidung stehen, dann klappts auch mit bennet. er merkt das ja sicherlich. und wenn ihr ihm das gefühl gebt, dass das jetzt alles so seine richtigkeit hat, dann kriegt er bestimmt schnell dir kurve. die räumlichkeiten sind die gleichen und auch “sein” max ist da. der rest entwickelt sich bestimmt ganz von alleine.
natürlich kann ich dich aber auch verstehen, dass du dir gedanken machst, ob ihr euch richtig entschieden habt. das wird schon *schulterklopf*
19 August 2008 um 11:02
uff. also. das ist wirklich nicht einfach. ich kann dich mit diesem wechselgedöns gut verstehen, kann dir aber sagen bez. meine, dass kinder besser mit wechseln klar kommen als man denkt, vorallem in dem alter. natürlich gilt es aber auch hier die individualität deines sohnes zu berücksichtigen. das kannst du am besten. eine für mich ganz wichtige frage wäre: was ich für MICH organisatorisch leichter zu handeln? also: an und abfahrt, zeiten, gegenseitige unterstützung, ist lola dann in einer anderen einrichtung als bennet? muss ich zwei wege fahren oder einen? denn irgendwann wirst du wieder arbeiten und ich habe es jetzt erst an meiner krippefrage hier gemerkt, wieviel stress ich mir erspare, wenn ich beide kinder in die gleiche einrichtung bringen kann. DAS wäre neben bennets voraussetzungen eine wirklich nicht zu unterschätzende sache…..kannst du nicht auch nochmal mit den erzieherinnen von bennet sprechen, wie sie ihn einschätzen, was die situation angeht? die erleben ihn ja auch noch mal anders. und dann würde ich wahrscheinlich auch erstmal fragen, OB überhaupt noch eine möglichkeit für den zweisprachigen kinderagarten besteht, sonst machste dir völlig umsonst einen kopp!!
19 August 2008 um 11:07
Übermutter? Nein, lieber so, als wenn es dir egal wäre. Was sagt denn deine Intuition? Bennet mit in die Entscheidung einzubeziehen ist auch eine klasse Idee.
19 August 2008 um 13:11
Ach June, wenn Sie wüßten wie gut ich Sie verstehen kann! Der große Dickkopf wird den Kindergarten wechseln weil wir mit dem aktuellen nicht zufrieden sind. Dabei reiße ich ihm seinen Weltmegabesten Freund “weg”. M. und S. – ein Herz und eine Seele. Sie kennen sich schon ne ganze Weile und ohne den anderen wird nichts, GAR NICHTS erledigt. Habe lnage Telefonate geführt, mit Müttern gesprochen die auch schonmal den Kindergartenwechsel durchlebt haben und vermutlich haben mittlerweile auch alle die Faxen dicke wenn ich anrufe, aber ist ist nun wie es ist.
Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl. Wenns bei Ihrer Lösung “JA” sagt, dann ist es zwar klar dass Sie noch an der anderen Lösung herumdenken, aber im Grunde ist Ihre Entscheidung doch gefallen. Bennett wir sich mit der gewählten Situation abfinden, bzw in sie hineinwachsen. Er ist ja auch nicht alleine, denn M. bleibt doch bei ihm, also ist sein Freund nach wie vor da. Er wird sich also nicht alleine fühlen, denn die Vertraute Komponente M. bleibt.
Solange man mehrer Möglichkeiten hat gibts doch Gedanklich immer ein Hin und Her, zumindest geht mir das so. Immer. Schrecklich nervig, denn ich kriege dann immer selbst ne Krise.
Erklären Sie B. was passieren wird, aber erst wenns greifbar wird (à la: noch 3x schlafen und dann… , oder so)
Können Sie mir überhaupt folgen?
19 August 2008 um 13:39
Hallo, da der Text etwas verwirrend ist schreibe ich Dir mal wie es bei uns am besten läuft.
Also mein Sohn sollte auch schon die Gruppe wechseln, aber ich habe immer dafür gesorgt das er in seiner Gruppe bleibt, auch wenn der eine oder andere Freund schon mal wechselte. Mein Kind hat es leichter, wenn die Erzieherin die gleiche ist . Freund finden sich ganz schnell neue. Habt Ihr schon mal die Erzierherin darauf angesprochen, was sie denken?
Für uns Eltern ist das viel schwieriger.
19 August 2008 um 13:54
@ kathi
bennet wurde gefragt, die antwort war MAX!
essen läuft tagesformabhängig besser! kommt immer drauf an…
@ ami
logistisch gesehen ist es besser wenn er bleibt wo er ist und dann mit m. wechselt. geschwisterkinder kommen so oder so in die gleiche einrichtung, aber wenn er mit m. zusammenbleibt dann können wir mütter uns auch mal mit dem abholen abwechseln.
ich denke wir lassen es so wie es ist, aber ich hab heute elterngespräch, da werde ich das noch mal ansprechen! ob ein wechsel möglich wäre, ist eh erst nächste woche zu erfragen da die dame die das bearbeitet im urlaub ist…
@ froilleinmuh
kind wurde gefragt, MAX war die antwort!
@ nevigeser
vielen dank. m und bennet kennen sich seit sie auf der welt sind, denn m.s mama war bennets tagesmama. die beiden zu trennen wenn es nicht unbedingt sein muss, wäre fatal. und trotzdem, das viele wechseln gefällt mir eben gar nicht!
ich wünsche ihnen aber alles gute beim wechseln…
@ frau bergzwerg
m. und bennet kennen sich seid geburt. die sind daher wie brüder und wenn m. mal krank war oder dergleichen hat bennet sich viel schwerer getan. fakt it einfach, dass er so oder so von seinen betreuern weg kommt, da er bald ein kindergartenkind ist. da ich heute elterngespräch habe, werde ich das thema noch mal ansprechen, aber ich denke jetzt lässt sich eh nichts mehr ändern…
19 August 2008 um 14:29
na dann doch lieber mit dem freund wenn die so dicke miteinander sind :O)
20 August 2008 um 8:21
Abgesehen von allen anderen Dingen wollte ich nur mal anmerken, dass ein zweisprachiger Kindergarten wahrscheinlich eher Nonsens ist.
Wir haben hier eine amerikanische Freundin, die hat eine Zeitlang in einem rein englischsprachigen Kindergarten gearbeitet. In den gingen englischsprachige Kinder, deren Eltern es nach Finnland verschlagen hatte, aber auch finnische Kinder, deren Eltern dachten, es wäre sinnvoll, wenn ihre Kinder so zeitig wie möglich Englisch lernten.
Zwar hat das mit der englischen Betreuung einigermassen funktioniert – aber untereinander sprachen die Kinder (egal ob Finnen oder Ausländer) fast ausschliesslich Finnisch.
(Und bestimmt nicht, weil Finnisch so viel einfacher wäre…
)
20 August 2008 um 10:34
Ich glaube, dass Kinderbetreuung ohnehin schon ein ungeheurer Kraftakt ist. Und wenn man auch noch arbeitet sowieso. Also bin ich auch in erster Linie für den logistischen Aspekt. Wenn die Kita nicht völlig unterirdisch ist, kann man doch nicht viel falsch machen. Zudem Bennet und Max doch bestimmt nicht die einzigen Kinder sind, die nicht wechseln. Ich hätte nur die Frage im Kopf, ob es denn jetzt ein bisschen wieder wie eine neue Eingewöhnung ist und man das in den ersten Tagen/Wochen berücksichtigen muss. Kinder reagieren ja manchmal sehr gestresst auf neue Menschen. Darüber würde ich mal nachdenken. (Also vielleicht erstmal nur ein paar Stunden am Tag etc …)
Übrigens mein Patenzwerg war ine einem deutsch/französischen Kindergarten. Bis auf ein paar Lieder kann der ein Wort Französisch. Also bewirkt ein Austauschjahr mit 16 wohl mehr als die vielgepriesene Frühförderung.
20 August 2008 um 20:54
Leider wird das wohl nie aufhören mit dem Gegrübel! Ich bin momentan in Gedanken schon beim Schulthema. Eigentlich albern, aber da dreht es sich auch heftigst! Welches Jahr, welcher Schultyp. Und auch da so viele Fragen im Kopf alle mit dem Ziel das Richtige für dieses eine Kind zu tun. Ich finds wichtig sich nen Kopf zu machen, vorallem wenn die Entscheidung dann im Anschluss auch ein gutes erleichterndes Gefühl mitbringt…
20 August 2008 um 21:13
@ kassio
da es aber keine eine richtige lösung gibt, wird dieses erleichternde gefühl nie nicht eintreffen…
20 August 2008 um 21:21
@ feuervogel
doch leider…sind die einzigen!
20 August 2008 um 21:32
[...] 20 August 2008 in genervt, irrsinn, krippe, krümel, mama, papa, traurig by June verrückt werden oder Haare raufen! [...]