Mittelpunktfeeling 24/7

26 Juli 2008

Bennet ist momentan im Recht, immer und überall hat er Recht und wir als dumme Eltern prinzipiell Unrecht. Das führt dann zu mehr oder weniger großen Disputs. Egal um was es geht Bennet sagt “Aber nein Mama/Papa” was ungefähr so klingt wie “ich glaube ihr seid nicht ganz dicht, niemals nicht mache ich das denn ich weiß es ja schließlich mit meinen 2 1/2 Jahren viiiiiiieeeel besser” (Persönlichkeitsfindung ist das eine, der kleine Terrorist das andere). Außerdem redet Bennet immer dazwischen und fordert unendlich viel Aufmerksamkeit. Und wir, dumm unerfahren wie wir sind, geben ihm genau das was er will, das “Mittelpunktfeeling 24/7″.
Ab heute ist damit Schluß, ab heute müssen wir wieder erziehen/ werden wir die Zügel etwas enger halten wird sich was ändern. Denn Bennet bekommt genug Aufmerksamkeit, er muss sie nicht in dem Maße einfordern wie er es momentan tut.
Das hab ich nun einfach mal so beschlossen, so theoretisch. Wie wir das praktisch umsetzen, wird sich zeigen…

7 Antworten zu “Mittelpunktfeeling 24/7”

  1. Souffleurlos Sagt:

    [...] Pausen halten fit! Nach 2 Stunden anstrengender Tätigkeit ein paar Minuten innehalten.” Na June, sowas brauchst du, oder?! Limette kennt da ähnlich [...]

  2. schlapunzel Sagt:

    Armer Bennet . Immer diese Sch…Erziehung! ;-)

  3. kbrause Sagt:

    ohje, es wird also nicht besser! unser 2-jähriger (tyrann) hat auch schon so einen mittelpunktswahn. ich gewöhne mir gerade an weiterzureden, wenn ich mich unterhalte und werfe nur kurz ein “bitte warte bis ich zuende gesprochen habe” ein.

  4. June Sagt:

    @ schlapunzel
    arme eltern immer diese sch…erziehung! ;-)

    @ kbrause
    nein leider wird es nicht “besser” und hört auch nciht auf…oh ja das dazwischenreden ist ein absoluter tyrannklassiker ;-) dicht gefolgt von der neinsagerei!

  5. Karen Sagt:

    Naja, ich sehe das ein bisschen so: wenn das grosse Kind 24/7 Aufmerksamkeit und Mittelpunktsgefühl braucht, dann kriegt es das. Schliesslich ist es erst zweieinhalb (oder zweieinviertel, wie bei uns), stand bisher fast immer im Mittelpunkt, und nun ist da so ein kleines Baby, was einen einfach aus dem Mittelpunkt verdrängt, UND Mama und Papa sind auf einmal auch noch total gestresst und dauermüde.
    Zur Not muss das kleine Kind mal kurz warten – es ist es ja nicht anders gewöhnt, während für das grosse Kind irgendwie gerade eine Welt zusammengebrochen ist.

    Wir sind bisher gut damit gefahren, und bis auf die üblichen Trotzanfälle, die auch ohne Gechwisterchen gekommen wären, und gelegentliches “Papa soll nich’ reden!”, wenn Mama und Papa es wagen, sich am Abendbrottisch zu unterhalten statt mit dem Mäusekleinkind, gibt es keinen Kleinkindterror bei uns…

  6. June Sagt:

    @ karen
    naja, ich denke das dieses problem auch aufgetreten wäre ohne kleine schwester und auch da müss(t)en wir handeln.
    die kleene muss eigentlich eh immer warten und bennet wird das nun lernen (müssen). daher mittelpunkt nungut, aber eben nicht mehr 24/7 ;-)


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