Gerade mal zwei Wochen auf der Welt und seit Tagen plagen die Mäusi die übelsten Koliken (ich dachte nun als Mädchenmama bleibe ich wenigstens davon verschont).
Da hat die Natur ja echt mal Mist gebaut. Woran liegt das denn bitte? Ist das so ein Evolutionsding? Ist die Muttermilch inzwischen von Medikamenten, fehlenden Hungersnöten oder whatever so “verändert”, dass das der kleine Kindermagen nicht mehr verarbeiten kann? Kann das bitte mal jemand rausfinden. Nicht das es die schlaflosen Nächte besser machen würde, aber mich würde echt mal interessieren, ob das schon immer so war.






2 Juni 2008 um 9:37
[...] und heute morgen auch bei June entdeckt. [...]
2 Juni 2008 um 10:37
ich hatte mit lilly exakt das gleiche problem. zwar nicht gestillt, aber mir soll noch mal einer erzählen, dass mädchen sich leichter tun und jungs öfter koliken haben. pah! bei uns hat das null gestimmt……ich hab kein patentrezept ausser carum carvi zäpfchen (kümmel) und chamomilla. ich kann dir gerne mal die email von musgrave geben, die/der bei mir kommentiert. die/der kennt sich unglaublich gut mit homöopathie aus und hat mir damals mit lilly sehr geholfen!!
2 Juni 2008 um 12:32
Ja, das war schon immer so – wenn die Mama eben Sachen aß, die die Kleinen nicht vertrugen. Und was die Kleinen nicht vertragen, ist eben von Fall zu Fall verschieden.
Heute ist es ja sogar möglich, auf blähende usw. Nahrungsmittel zu verzichten. In früheren zeiten war das gar nicht möglich – weils nischt anderes gab (was bezahlbar war). Drum gibt’s schon immer Teechen, Bäuchleinwickel und co für diese Probleme.
Tatsächlich hat der Mensch sich in seiner Entwicklungsgeschichte so weit von seiner artgerechten Ernährung entfernt – dass solche Nebenwirkungen nicht wundern. Würde – nur als Beispiel – sicher einer vegetarisch ernährten Hundemama mit ihren Zöglingen ebenso gehen.
2 Juni 2008 um 12:33
Ach: Und gute Besserung fürs Kleinchen!
2 Juni 2008 um 12:55
Jawohl, ist echt überflüssig. Ich kann da leider nicht “in Echt” mitreden, weil meine Jungs das nie hatten, aber ich hab die ein oder andere FReundin, die sich mit ihren Kinder dann gar nicht weggetraut haben weils so’n Gebrüll gab- Immer. Ständig. Können Sie das Nachts ehrlich gut ab? Ich mag das gar nicht Nachts wach werden und so. War nie meins, wird nie meins. Leider sahen/sehen meines Jungs das anders. Schade. Aber es wird
Ich drücke Ihnen die Daumen das es nur eine KURZE! Phase ist und das es Lola (und Ihnen) bald wieder besser geht.
2 Juni 2008 um 13:28
Wenn ich das Wort Koliken höre, gebe ich mittlerweile nur noch einen Rat: Osteophatie!
Wenn ich das damals eher gewusst hätte, dann hätten wir uns einige Tränen erspart (alle beide)
Als die Blockade gelöst war, war Nina ausgewechselt. (Und wer bitte schön bekommt keine Verspannungen, wenn er auf engstem Raum eine ganze Zeit lang aussharren muss!?)
Sucht euch unbedingt jmd. mit Säuglingserfahrung. Die Hebamme weiß manchmal eine gute Adrese.
Gute Besserung…
2 Juni 2008 um 14:17
Zuallererst Glückwünsche von Herzen zur kleinen Lola! Und dann – ich vermute mal, die Verdauungsprobleme gab es schon immer. Ich habe irgendwo gelesen, dass Menschenkinder eigentlich drei Monate zu früh auf die Welt kommen, weil sie später nicht mehr durch das Becken passen würden, der Kopf wäre zu groß. Und deshalb sind viele Dinge noch nicht ausgreift, die Verdauung gehört wohl auch dazu.
2 Juni 2008 um 22:15
das blöde ist ja, dass die kleinen beim schreien so viel luft schlucken, dass sie schon allein deswegen bauchweh kriegen. leider diesmal kein tipp von mir, außer das übliche: irgendwann wirds besser!
2 Juni 2008 um 22:37
Eine Bekannte von mir hier ist mit ihrer 4 Monate alten Tochter aus zum Osteopathen gegangen und hätte eigentlich schon viel früher gehen sollen, aber der Kinderarzt hat immer gesagt, dass es wohl eine Art Rückflussproblem sei, was aber wohl nicht der Fall war. Die Osteopathin meinte dann, dass die Tochter wohl a) die Muttermilch nicht vertrage und seit sie die Flasche gibt, ist es wohl auch echt besser. Dazu macht die Osteopathin noch ihre Therapiechen in irgendeiner Form (so genau weiß ich das jetzt nicht) und anscheinend funktioniert seitdem alles super. Also ich will damit natürlich nicht sagen, dass du nicht mehr stillen sollst. Aber ein Gang zum Osteopathen wäre sicher nicht verkehrt! Der kann Lola vielleicht auch anders wieder in Ordnung bringen, so dass du weiterhin stillen kannst.
3 Juni 2008 um 9:50
nicht unbedingt evolutionstechnisch, dann würde ich schon eher auf gentechnisch tippen. meine beiden mädels hatten nie welche… gestillt wurden sie aber auch.